
Nachlese
Die nachfolgenden Beiträge dieser Kategorie sollen Sie an den schulischen Ereignissen - ganz alltäglichen aber auch außergewöhnlichen - in und außerhalb des Unterrichts am Staatlichen Berufsschulzentrum Nordhausen teilhaben lassen.
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- S. Kruse (Text), A. Suljovic (Foto)
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Am Donnerstag, den 22.11.2018, haben 9 Schüler des SBZ Nordhausen unter Betreuung von Herrn Kruse am Basketballturnier der Wettkampfklasse I teilgenommen. Im Anschluss an die offizielle Eröffnung in der Wiedigsburghalle begannen die ersten Wettkampfspiele der jüngeren Altersjahrgänge, wobei auf zwei Spielfeldern zeitgleich gespielt wurde.
Zahlreiche Schülerinnen und Schüler feuerten ihre Klassen- bzw. Mannschaftskameraden lautstark an und sorgten somit für eine stimmungsvolle Kulisse, welche die Akteure auf dem Parkett zu tollen sportlichen Leistungen animierte.
Das Team des SBZ Nordhausen traf in seiner ersten Gruppenbegegnung auf das Team des Schiller-Gymnasiums Bleicherode. In den ersten Minuten des Spiels gab es Korberfolge auf beiden Seiten; die Punkteführung wechselte hin und her. Mit einem Halbzeitstand von 6 : 5 Punkten für das Team aus Bleicherode ging es weiter und die Hoffnung auf einen Auftaktsieg war zum Greifen spürbar. Das Spiel blieb auch im zweiten Spielabschnitt ausgesprochen intensiv und schlussendlich siegte das Team aus Bleicherode mit einem hauchdünnen 2-Punkte-Vorsprung über unser SBZ-Team.
Im zweiten Gruppenspiel gegen das Team des Humboldt-Gymnasiums ging es für unser SBZ-Team in Punkto möglichem Gruppensieg bereits um alles. Dementsprechend intensiv und leidenschaftlich wurde um jeden einzelnen Ball gekämpft, was letztendlich zu einem knappen Sieg der Mannschaft des Humboldt-Gymnasiums führte.
Abgekämpft aber sehr zufrieden haben die Schüler des SBZ dem neuen Siegerteam aus Bleicherode gratuliert und selbst unter tosendem Applaus der Schülerinnen und Schüler eine formidable Urkunde in Empfang nehmen dürfen.
Stefan Kruse
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- K. Krauß, M. Wiegleb
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Typisierungsaktion der DKMS am SBZ Nordhausen
Alle 15 Minuten erhält in Deutschland ein Patient die Diagnose Blutkrebs, darunter zahlreiche Kinder und Jugendliche. Um eine Chance auf Überleben zu haben, benötigen viele Betroffene eine Stammzellspende. Leider finden sie jedoch oft keinen passenden Spender.
Allerdings kann jeder dazu beitragen, diese Krankheit zu besiegen. Grundsätzlich kann man sich im Alter zwischen 17 und 55 Jahren als potenzieller Stammzellspender registrieren lassen. Für eine erfolgreiche Transplantation müssen die Gewebemerkmale von Patient und Spender übereinstimmen, was die Suche ziemlich schwierig macht. Die Wahrscheinlichkeit, einen passenden Spender zu finden, liegt - je nach Begleitumständen - bei 1 : 20.000 bis zu 1 : 50.000.000. Da fühlt man sich an die berühmte Nadel im Heuhaufen erinnert.
Grund genug für das Staatliche Berufsschulzentrum Nordhausen am 19. und 20.11.2018 mit der Deutschen Knochenmarkspenderdatei eine Schulaktion zu organisieren. Dabei informierte Herr Benjamin Lieb von der DKMS in mehreren Informationsveranstaltungen über die Notwendigkeit, die Möglichkeiten und den Ablauf einer Stammzellspende. Er wurde unterstützt durch Herrn Maximilian Sobotka, der ergänzende Informationen und einen ganz persönlichen Bezug zum Thema einbrachte - als aktiver Stammzellspender nämlich. Beide legten Wert auf die Feststellung, dass eine Typisierung wie in den letzten beiden Tagen am SBZ Nordhausen keine bindende Verpflichtung darstellt, sondern zunächst einmal die Chance auf ein (Weiter-)Leben einräumt und vergrößert - ein Gefühl, das auch potenzielle Spender nicht unbeeindruckt lässt.
Im Anschluss an Informationsveranstaltung und offene Fragerunde hatten die Schülerinnen und Schüler, Auszubildenden, Lehrerinnen und Lehrer der Schule die Möglichkeit, sich registrieren und damit in die Knochenmarkspenderdatei aufnehmen zu lassen. Davon machten an beiden Schulteilen insgesamt 242 Gebrauch – also 242 neue Chancen auf Leben trotz Blutkrebs ...
K. Krauß, M. Wiegleb
Impressionen von der ersten Informations- und Typisierungsaktion am 19.11.18 im Schulteil 2 (Morgenröte)
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Impressionen von der zweiten Informations- und Typisierungsaktion am 20.11.18 im Schulteil 1 (Straße der Genossenschaften)
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- Stefanie Exner
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Mittelbau Dora ist sowohl eine Gedenkstätte, aber auch ein Mahnmal für die Verbrechen der SS an der Menschheit. Wir finden, dies ist ein Ort, den man in seinem Leben einmal besucht haben muss, um einen kleinen Eindruck davon zu bekommen, wozu Menschen fähig sind, anderen Menschen anzutun.
Während unseres Besuches in der Gedenkstätte führte uns der freie Mitarbeiter Thomas Kirchner über das Gelände. Während der Führung bekamen wir einen kleinen Eindruck davon, wie unmenschlich und grausam es für die rund 60.000 KZ-Häftlinge gewesen sein muss, in diesem Lager unter der Aufsicht der SS die Zwangsarbeit zum Bau der V2 zu leisten. Die Arbeit musste zum großen Teil unter Tage bei konstant 8 °C und ohne jegliches Sonnenlicht durchgeführt werden. Um Mittelbau Dora herum gab es 39 weitere kleine Konzentrationslager, in denen Menschen aus allen Nationen Zwangsarbeit leisten mussten. Die Lebensbedingungen, wenn man sie überhaupt so nennen kann, waren entsetzlich; die Menschen mussten ohne richtige Kleidung, ohne ausreichende Nahrung und ohne jegliche Ruhepausen oder hygienische Standards ihre Arbeit Tag und Nacht durchführen. Durch Thomas Kirchner wurde unser Besuch zu etwas Besonderem. Er brachte uns durch viele interessante Fakten, durch die Wiedergabe von Erzählungen Überlebender und eigener Empfindungen die Geschichte des Lagers näher. Wir hoffen, dass die Menschheit aus diesen Fehlern gelernt hat und ein solches Verbrechen nie wieder begangen wird. Ein großes Dankeschön gilt der Gedenkstätte Mittelbau Dora und dem freien Mitarbeiter Thomas Kirchner für die Führung!
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- S. Laucke
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Was für den Kyffhäuserkreis die Berufsinformationstage sind, ist für den Eichsfeldkreis der Berufsorientierungstag.
Zum 17. Mal jährten sich die Berufsmessen, die am vergangenen Wochenende in beiden Landkreisen stattfanden.
Zur Eröffnung wurde von den Landräten festgehalten, dass die Situation sich von Beginn an sehr verändert hat. Am Anfang war es die Suche des Auszubildenden nach einem Ausbildungsbetrieb. Heute ist es umgekehrt, die Ausbildungsbetriebe suchen geeignete Auszubildende, um den Fortbestand ihrer Unternehmen zu sichern. Von weit her waren diese angereist, selbst von Bayern. Immer schwerer wird es, kompetente Auszubildende zu finden.
Noch nie waren die Chancen für den Auszubildenden so gut wie heute!
Unsere Schule warb für die Berufsausbildung zum Physiotherapeuten sowie zum Medizinisch technischen Assistenten für Funktionsdiagnostik. Besonders gefragt war in diesem Jahr der Physiotherapeut; die Nachfrage war so groß, dass uns bereits jetzt eine neue Klasse im Ausbildungsjahr 2019/2020 sicher wäre. Warten wir es ab!!!
Herzlichen Dank für den Einsatz vor Ort an Frau Meux, Frau Srocke sowie Frau Unger, die unsere Schule in Sondershausen sowie Leinefelde mit großem Engagement vertreten haben.
Sylvia Laucke
Verantwortliche für die Messeorganisation
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- L. Schlese, A. Hamelmann (Text); A. Freyer, R. Schmidt (Foto)
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Vortrag im Bürgersaal Nordhausen
Thema: „Das europäische Parlament - Stimme der Bürger“
Eine Live-Dokumentation von und mit Ingo Espenschied
Am 01.11.2018 besuchten alle Klassen der Fachoberschule 19 und des Sozialkundekurses des Beruflichen Gymnasiums (BG 20) die Live-Dokumentation über das Europäische Parlament von und mit Ingo Espenschied.
In der spannenden Dokumentation, die sehr anschaulich von Ingo Espenschied präsentiert wurde, drehte es sich rund um die Geschichte, den Aufbau und die Wirkungsweise des EU-Parlaments. Nach dem 1 ½ -stündigen Vortrag gab es eine 10-minütige Pause. Als die Pause vorüber war, ging es zur Diskussionsrunde mit der Staatssekretärin Frau Dr. Winter und dem Politologen Espenschied. Diese war sehr spannend und informativ. Die Schüler beteiligten sich aktiv an der Diskussion.
Das Fazit dieses Vortrages ist sehr positiv ausgefallen. Die anfangs skeptische Haltung gegenüber dem Thema verging nach den ersten 10 Minuten des Vortrags. Er regte die Schüler zum Denken an und animiert uns, mehr Interesse an der Politik in Deutschland und in Europa zu zeigen.
Laura Schlese und Alexander Hamelmann
(FOS 19 T)
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