Nachlese
Die nachfolgenden Beiträge dieser Kategorie sollen Sie an den schulischen Ereignissen - ganz alltäglichen aber auch außergewöhnlichen - in und außerhalb des Unterrichts am Staatlichen Berufsschulzentrum Nordhausen teilhaben lassen.
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- Sina Werkmeister
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Eine Klassenfahrt ist immer etwas Besonderes. Doch wenn es die letzte gemeinsame Klassenfahrt ist, bekommt sie im Nachhinein noch einmal eine ganz andere Bedeutung. Unsere Abschlussfahrt nach Stuttgart mit Herrn Kämmer, Herrn Pritzl und Frau Backhaus war genau so eine Reise: voller neuer Eindrücke, kleiner Abenteuer, lustiger Momente und Erinnerungen, die uns noch lange begleiten werden.

Am Bahnhof in Nordhausen begann unsere gemeinsame Reise. Die Vorfreude war groß und gleichzeitig war allen bewusst, dass diese Fahrt etwas Besonderes werden würde. Mit dem Zug ging es zunächst Richtung Göttingen, wo wir einen kurzen Aufenthalt hatten, bevor wir unsere Reise nach Stuttgart fortsetzten. Die Zugfahrten selbst waren dabei fast schon ein eigenes kleines Abenteuer. Zwischen Uno spielen, Rätseln, Musik hören, Schlafen und langen Gesprächen verging die Zeit erstaunlich schnell.
In Stuttgart angekommen, erwartete uns vor allem eines: Wärme. Sehr viel Wärme. Das Hotel war zwar insgesamt gut und besonders das Frühstück mit seiner großen Auswahl kam bei uns gut an, doch die hohen Temperaturen in den Zimmern machten die Ventilatoren schnell zu einem der wichtigsten Gegenstände der gesamten Fahrt. Von mehreren Ventilatoren bis hin zu nassen Handtüchern auf dem Kopf wurde alles ausprobiert, was irgendwie für Abkühlung sorgen konnte.

Stuttgart selbst konnten wir während der Fahrt auf ganz unterschiedliche Weise kennenlernen. Wir erkundeten die Stadt zu Fuß, fuhren mit E-Scootern durch die Straßen und hatten immer wieder die Möglichkeit, unsere Freizeit selbst zu gestalten. Dabei entdeckten wir zahlreiche Geschäfte, Plätze und kleine Ecken der Stadt. Zwischendurch durfte auch das ein oder andere Eis nicht fehlen. Bei einer Stadtrundführung bekamen wir anschließend noch einmal eine ganz andere Perspektive auf Stuttgart. Neben interessanten Informationen zur Geschichte der Stadt lernten wir unter anderem die Markthalle sowie verschiedene historische Gebäude und Schlösser kennen. Dadurch konnten wir Stuttgart nicht nur als moderne Stadt erleben, sondern auch ihre historische Seite entdecken.
Auch außerhalb des offiziellen Programms gab es viele Momente, die wahrscheinlich noch lange in Erinnerung bleiben werden. Einige von uns probierten sich wieder an E-Scootern aus, andere machten Fotos mit Enten oder – wie Linus und Mussa – nutzten kurzerhand einen Stadtbrunnen zur Abkühlung. Auch gemeinsame Besuche bei Subway gehörten für viele zum festen Bestandteil der Tage. Abends wurde im Hotel Billard gespielt, gemeinsam Zeit verbracht oder – passend zur Fußballzeit – zusammen Fußball geschaut. Besonders schön war auch ein Abend, an dem fast die gesamte Klasse gemeinsam bei einem Italiener essen ging.

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch des Mercedes-Benz Museums. Schon der Aufbau des Museums war beeindruckend. Auf einem Zeitstrahl konnten wir die Entwicklung des Automobils verfolgen und dabei viel über die Geschichte von Mercedes-Benz erfahren. Man hätte dort problemlos noch deutlich länger verbringen können, da es unglaublich viel zu entdecken gab. Leider konnte der ursprünglich geplante Besuch des Porsche-Museums danach nicht stattfinden. Trotzdem wurde der Tag durch das Mercedes-Benz Museum zu einem der spannendsten Programmpunkte unserer Fahrt.
Natürlich blieb auch immer gemeinsame Freizeit. Wir erkundeten Stuttgart in kleinen Gruppen, machten unser Klassenfoto, gingen shoppen, aßen zusammen und verbrachten die Abende gemeinsam. Gerade diese ungeplanten und scheinbar kleinen Momente machten die Klassenfahrt für viele von uns zu etwas Besonderem. Und dann war sie plötzlich schon vorbei. Die Rückfahrt verlief genauso reibungslos wie die Hinfahrt. Wieder wurde gespielt, Musik gehört, geschlafen, gelacht und geredet. Doch während wir auf der Hinfahrt noch voller Vorfreude nach Stuttgart gefahren waren, wussten wir nun, dass wir gerade von unserer letzten gemeinsamen Klassenfahrt zurückkamen. Erst zu Hause wurde uns vielleicht richtig bewusst, was diese Reise eigentlich bedeutet hatte. Es war nicht einfach nur eine Klassenfahrt nach Stuttgart. Es war unsere letzte gemeinsame Klassenfahrt als Klasse – und damit ein weiterer Schritt in Richtung Abitur und Abschied von unserer gemeinsamen Schulzeit. Wir werden uns wahrscheinlich nicht an jede einzelne Sehenswürdigkeit oder jede Zugverbindung erinnern. Aber wir werden uns an die Gespräche erinnern, an das gemeinsame Lachen, an die viel zu warmen Hotelzimmer, an Billardabende, E-Scooter-Fahrten, Shoppingtouren, Fußballabende, lustige Videos und an all die kleinen Momente dazwischen. Eine letzte Klassenfahrt kann man nicht wiederholen. Genau deshalb sind wir umso dankbarer, dass wir diese Tage gemeinsam erleben durften: mit tollen Lehrern, einer besonderen Klasse und vor allem mit vielen Erinnerungen, die uns noch lange bleiben werden.
Sina Werkmeister
BG27T

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- Fleischer, Mirka
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Beim Knauf Sportfest in Rottleberode waren auch die Physiotherapieschüler des SBZ Nordhausen engagiert dabei. Mit viel Motivation übernahmen sie die Betreuung verschiedener Stationen und sorgten dafür, dass die Grundschulkinder gut durch den sportlichen Tag begleitet wurden.
Für die Physiotherapieschüler war die Teilnahme eine abwechslungsreiche Möglichkeit, ihre fachlichen und sozialen Kompetenzen außerhalb des Schulalltags zu erweitern. Gleichzeitig leisteten sie einen wichtigen Beitrag zum erfolgreichen Ablauf des Knauf-Sportfestes.
M. Fleischer

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- Wiegleb, Mathias
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Einen erheblichen Teil der ersten Gesamtlehrerkonferenz des neuen Schuljahres am SBZ Nordhausen machten zahlreiche personelle Veränderungen und Neuigkeiten aus. Der Schulleiter, Herr Martin Drick, informierte, dass unsere ehemalige Leiterin der Abteilung 1, Frau Steffi Meißner, in den Ruhestand versetzt wurde. Aus gesundheitlichen Gründen war es ihr nicht möglich, an der Veranstaltung teilzunehmen. Mit einer Grußbotschaft, die der Schulleiter vortrug, verabschiedete sich Frau Meißner vom Kollegium.

Ein besonderer Anlass war das 40-jährige Dienstjubiläum von Herrn Thomas Kämmer. Der Schulleiter würdigte - auch im Namen des Ministers und der Schulamtsleiterin - seine langjährige engagierte Tätigkeit und sprach ihm Dank und Anerkennung aus.

Besonders erfreulich sind mehrere Neueinstellungen. Neu im Kollegium sind Frau Tina Kallmeyer, Gymnasiallehrerin für Sozialkunde und Geschichte, sowie Herr Daniel Schrumpf mit den Fächern Deutsch, Sozialkunde und Sport. Beide stellten sich dem Kollegium vor und wurden herzlich willkommen geheißen.
Ebenfalls neu am SBZ ist Frau Julia Buchmann, die nach einem Vorkurs eine zwölfmonatige Nachqualifizierung absolvieren und zunächst mit reduziertem Stundenumfang am SBZ tätig sein wird. Wegen der Teilnahme am bereits laufenden Vorkurs des ThILLM konnte auch Frau Buchmannn nicht an der Konferenz teilnehmen.

Eine besondere Entwicklung gibt es bei Herrn Christopher Leiter, der nach einem Jahr als Vertretungsreserve nun sein Referendariat am SBZ beginnt.

Erfreulich sind die bereits vor einigen Wochen erfolgten Verbeamtungen der Kollegen Raphael Richard und Markus Telemann sowie aktuell von Frau Christine Heinze und Frau Annika Frömmel.

Nach ihrer Beauftragung durch den Schulleiter verstärkt Frau Anja Schelauske das Team der Beratungslehrer/innen am SBZ Nordhausen, insbesondere am Schulteil 1. Schließlich nutzte Frau Ulrike Sommer, die bereits seit Mai als Schulsozialarbeiterin tätig ist, die Gelegenheit, sich dem gesamten Kollegium vorzustellen
Wir heißen alle neuen und zurückkehrenden Kolleginnen und Kollegen herzlich willkommen und wünschen ihnen einen guten Start ins neue Schuljahr sowie eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
Mathias Wiegleb
(st. Vertr. d. SL)
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- Wiegleb, Mathias
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Alles Gute und viel Erfolg auf dem privaten und beruflichen Lebensweg wünschen Ihnen
Ihre Lehrerinnen und Lehrer des SBZ Nordhausen
Der Ort der feierlichen Zeugnisübergabe an die Absolventinnen der Klasse PH26 hätte kaum passender gewählt werden können: die Kirche St. Bonifatius in Großfurra.
Der heilige Bonifatius gilt als Wegbereiter, Brückenbauer und Erneuerer. Mit Mut, Ausdauer und dem Willen, Menschen Orientierung zu geben, prägte er eine ganze Epoche. Auch unsere angehenden Physiotherapeutinnen stehen am Beginn eines Weges, auf dem sie anderen Menschen helfen, neue Kraft zu gewinnen, Beweglichkeit zurückzuerlangen und Zuversicht zu schöpfen. So verbindet der Name Bonifatius nicht nur einen historischen Kirchenpatron mit dem Ort der Feier, sondern steht zugleich sinnbildlich für den Aufbruch in einen Beruf, der Wissen, Verantwortungsbewusstsein und Menschlichkeit gleichermaßen verlangt.
Nach der Eröffnung durch die Klassenlehrerin, Frau Silva Vanselow, begrüßte Herr Johannes Selle, Mitglied des Gemeindekirchenrates, mit herzlichen Worten die Absolventinnen und deren Gäste in der mehr als 1.000 Jahre alten St.-Bonifatius-Kirche in Großfurra. Er bezeichnete den Erhalt des Abschlusszeugnisses als einen bedeutenden Meilenstein auf dem Weg ins Berufsleben und die Selbstständigkeit. In seinem Grußwort schlug er den Bogen von der Geschichte des Gotteshauses zur Bedeutung christlicher Werte für das gesellschaftliche Zusammenleben. Die Gleichwertigkeit aller Menschen, Fürsorge für Benachteiligte, Bildung sowie die Verantwortung für Mitmenschen und die Schöpfung seien Grundsätze, die bis heute das Zusammenleben prägten. Gerade in einem Beruf wie der Physiotherapie seien Empathie, Verantwortung und die Begegnung mit Menschen von besonderer Bedeutung. Den Absolventinnen und Absolventen wünschte er für ihren weiteren Lebensweg beruflichen Erfolg, erfüllende Begegnungen sowie Frieden, Geborgenheit und Gottes Segen.
In seiner Festrede gratulierte der Schulleiter des SBZ Nordhausen, Herr Martin Drick, den Absolventinnen herzlich zum erfolgreichen Abschluss ihrer dreijährigen Ausbildung zur Physiotherapeutin. Das Abschlusszeugnis sei das sichtbare Ergebnis von Fleiß, Ausdauer und großem persönlichem Einsatz. Rückblickend erinnerte er an den Beginn der Ausbildung mit ihren hohen fachlichen Anforderungen und betonte, dass die Absolventinnen nicht nur umfangreiches medizinisches Wissen erworben, sondern auch gelernt hätten, Menschen mit ihren Händen zu helfen und ihnen neue Beweglichkeit zu ermöglichen. Mit dem Eintritt ins Berufsleben übernehmen sie nun eine große Verantwortung. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stünden Menschen, die Vertrauen in ihre therapeutischen Fähigkeiten setzten. Er rief die angehenden Physiotherapeutinnen dazu auf, sich kontinuierlich weiterzubilden, verantwortungsvoll mit den Patienten und der eigenen Gesundheit umzugehen und die Sinnhaftigkeit ihres Berufes nie aus den Augen zu verlieren. Sein Dank galt den Familien, Freunden und dem Lehrerkollegium, die die Absolventinnen während der Ausbildung unterstützt haben. Für ihren weiteren Berufs- und Lebensweg wünschte er ihnen Erfolg, persönliche Erfüllung und die Freude an einem Beruf, der für die Gesellschaft von großer Bedeutung ist.
Nach der Übergabe der Zeugnisse durch die Klassenlehrerin gemeinsam mit der Fachbereichsleiterin Physiotherapie, Frau Mirka Fleischer, bedankten sich die Absolventinnen mit einem amüsanten Rückblick bei allen, die sie in den vergangenen 3 Jahre begleitet haben und mit denen sie zukünftig ganz besondere Erinnerungen verbinden werden, am SBZ Nordhausen insbesondere Frau Silva Vanselow, Frau Mirka Fleischer, Frau Kristin Krauß, Frau Anja Manzke, Frau Gundula Tippner und Herr Andreas See: „Vielen Dank für alles, was Sie für uns getan haben. Sie sind uns sehr ans Herz gewachsen. Bitte bleiben Sie genauso, wie Sie sind – denn Sie sind ein großartiges Team.“
Unser besonderer Dank gilt Herrn Selle für die Stellung der Kirche als beeindruckenden Veranstaltungsort, Herrn Hörold für die nicht alltägliche musikalische Umrahmung der Veranstaltung an der Orgel, der Familie Ruppert für die die liebevolle Kirchendekoration sowie die Organisation gemeinsam mit Frau Vanselow.
M. Wiegleb
(st. Vertr. d. SL)
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- Lange, Grit
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Rund um Verbrechen, Waffen, Wunden, Spuren und Strafen drehte sich alles in der letzten Schulwoche für Lernende der Klassenstufe 11.
Im Rahmen der diesjährigen Projektwoche widmeten sich die Klassen BG25 intensiv dem komplexen Fachgebiet der Forensik und Kriminalistik. Drei Tage lang verwandelten sich die naturwissenschaftlichen Fachräume in ein forensisches Labor, in dem die Schülerinnen und Schüler wissenschaftliche Methoden zur Verbrechensaufklärung nicht nur theoretisch erörterten, sondern in zahlreichen praktischen Übungen selbst erprobten. Neben der spannenden Aufgabe, die Wunden einer Banane zu nähen, standen physikalische und chemische Grundlagen postmortaler Veränderungen, das Sichtbarmachen von Blutspuren, Finger-, Fuß- und Handabdrücken, sowie die mikroskopische Untersuchung von Beweismaterialien wie Haaren, Fasern, Pollen und Blut auf dem Programm.
Den Abschluss bildete ein Besuch im Amtsgericht Nordhausen. Dort erhielten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, hautnah einen echten Strafprozess zu verfolgen und so einen Einblick in die rechtliche Aufarbeitung von Straftaten und die Arbeitsweise des Gerichts zu gewinnen.
Nico Schulze und Grit Lange
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