Nachlese
Die nachfolgenden Beiträge dieser Kategorie sollen Sie an den schulischen Ereignissen - ganz alltäglichen aber auch außergewöhnlichen - in und außerhalb des Unterrichts am Staatlichen Berufsschulzentrum Nordhausen teilhaben lassen.
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- M. Wiegleb
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Am zweiten und letzten Tag der Kolloquien zum Seminarfach am Beruflichen Gymnasium zeigte sich noch einmal, wie breit gefächert, anspruchsvoll und gesellschaftlich relevant die Themen der diesjährigen Seminarfacharbeiten waren. Die Schülerinnen und Schüler präsentierten ihre Ergebnisse überwiegend mit hoher fachlicher Kompetenz, großem Engagement und Souveränität.
Inhaltlich reichte das Spektrum von ethisch-medizinischen Fragestellungen bis hin zu naturwissenschaftlichen, psychologischen, ökologischen und gesellschaftskritischen Themen. So setzte sich eine Präsentation mit dem Spannungsfeld von Schenken und Geben auseinander und beleuchtete die ethischen, medizinischen und rechtlichen Aspekte der Organspende. Ebenfalls im Fokus stand Wasserstoff: Gleich zwei Arbeiten beschäftigten sich kritisch mit seiner Rolle als Energieträger und stellten die Frage, ob er tatsächlich die energetische Zukunft darstellt oder eher ein überschätztes Versprechen ist.
Gesellschaftliche und wirtschaftliche Zusammenhänge wurden unter anderem in der Arbeit zur Macht der Lebensmittelindustrie thematisiert, die Strategien zur Beeinflussung des Konsumverhaltens und der Ernährung offenlegte. Einen ebenso kritischen Blick warf die Präsentation zur Jagd in der Gegenwart, die der Frage nachging, ob die traditionelle Jagd heute noch zeitgemäß ist.
Auch psychologische Themen fanden großen Anklang: Die Beiträge zu Schlaf und Traum sowie zur Borderline-Persönlichkeitsstörung wiesen fachliche Tiefe und eine sensible, differenzierte Betrachtung komplexer innerer Prozesse und Krankheitsbilder. Besonders die Darstellung des Lebens mit Borderline – „zwischen Himmel und Hölle“ – hinterließ einen nachhaltigen Eindruck.
Ergänzt wurde das Programm durch kultur- und naturbezogene Themen: Von Wein – von der Traube ins Glas, das biologische, chemische und kulturelle Aspekte vereinte, bis hin zu den Streuobstwiesen als Landschaftserbe, deren Gefährdung eindrucksvoll dargestellt und kritisch hinterfragt wurde.
Insgesamt zeigte auch der zweite Kolloquiumstag, auf welch hohem Niveau die Schülerinnen und Schüler des SBZ Nordhausen überwiegend arbeiten. Die Präsentationen waren nicht nur fachlich fundiert, sondern auch strukturiert, anschaulich und diskussionsanregend. Damit bildete dieser Tag einen würdigen und erfolgreichen Abschluss der diesjährigen Seminarfach-Kolloquien.
M. Wiegleb
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- M. Wiegleb
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Am Beruflichen Gymnasium haben die Kolloquien zur Seminarfacharbeit begonnen. Über zwei Jahre hinweg haben sich unsere Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 13 intensiv mit komplexen Fragestellungen auseinandergesetzt, geforscht und diskutiert. In den abschließenden Verteidigungen stellen sie nun unter Beweis, dass sie nicht nur Experten auf ihren Gebieten sind, sondern auch über eine hohe Präsentations- und Diskussionskompetenz verfügen.
Die Vielfalt der Themen im Überblick
Das Spektrum der Arbeiten war breit gefächert und spiegelt sowohl aktuelle gesellschaftliche Debatten als auch wissenschaftliche Analysen wider:
- Naturwissenschaft & Ethik: Kritisch hinterfragt wurde die Gentechnologie – ist sie eine Revolution der Biowissenschaften oder eine unterschätzte Gefahr für die Menschheit? Ebenso leidenschaftlich wurde über die Ethik in Zoos diskutiert: Wo verläuft die Grenze zwischen artgerechter Tierhaltung und bloßer Gefangenschaft?
- Gesellschaft & Integration: Eine Gruppe beleuchtete die Rolle von Deutsch als Fremdsprache und wie gezielte Sprachförderung die Integration maßgeblich unterstützen kann. Praktisches Engagement stand im Fokus der Arbeit über die Bedeutung der Freiwilligenarbeit, die am Beispiel des Tierheims Nordhausen untersucht wurde.
- Psychologie & Gesundheit: Unter dem Titel „Der unsichtbare Feind“ analysierten Schülerinnen den massiven Einfluss von Stress auf unser modernes Leben. Ein speziellerer Blick galt der hohen psychischen Belastung von Feuerwehrleuten und dem Umgang mit Extremsituationen im Dienst.
- Wirtschaft & Technik: Die Teilnehmer der Gruppe zur Automobilindustrie wagten einen fundierten Ausblick auf die Zukunftsaussichten einer Branche im radikalen Wandel.
- Kultur & Medien: Unter dem Titel „Leinwandwelten“ wurde aufgezeigt, wie Filme im Laufe ihrer Entwicklung unsere Gesellschaft nicht nur spiegeln, sondern aktiv bewegen und verändern konnten.
Fachliche Tiefe und persönliche Entwicklung
Die Prüfungskommissionen überzeugten sich von der Qualität der abgegebenen Arbeiten und der Souveränität in den Fachgesprächen. Die Gruppen arbeiteten teilweise mit externen Partnern zusammen, führten Umfragen durch oder werteten komplexe Statistiken aus.
Wir gratulieren allen Absolventen zu ihren erbrachten Leistungen. Die Seminarfacharbeit ergibt mehr als nur eine Note – sie ist eine wichtige Vorbereitung auf das wissenschaftliche Arbeiten an Hochschulen und Universitäten.
M. Wiegleb
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- Lilian Küntzelmann
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Vom 15. bis 17. Januar 2026 waren wir, die Pflegeklasse GP26B im dritten Ausbildungsjahr, gemeinsam mit unserer Lehrkraft Frau Müller auf Abschlussfahrt in Hamburg. Nach drei intensiven Ausbildungsjahren war diese Fahrt für uns etwas ganz Besonderes - ein unvergesslicher Abschluss unserer gemeinsamen Zeit.
Eines unserer Highlights war der Besuch im Escape Room. Hier war Teamarbeit gefragt: Nur durch gutes Zuhören, klare Absprachen und gegenseitige Unterstützung konnten wir die Rätsel lösen. Schnell wurde uns klar, wie wichtig Vertrauen und Zusammenarbeit sind, Fähigkeiten, die wir auch in unserem zukünftigen Pflegeberuf täglich brauchen werden. Sehr beeindruckend war für uns der Besuch von „Dialog im Dunkeln“. In völliger Dunkelheit erlebten wir, wie sich der Alltag eines blinden Menschen anfühlt. Anfangs waren viele von uns unsicher, doch nach und nach lernten wir, uns auf unsere anderen Sinne zu verlassen. Diese Erfahrung hat uns nachdenklich gemacht und unsere Empathie für Menschen mit Behinderungen deutlich gestärkt.
Auch der Besuch einer Brauerei gehörte zu unserem Programm. Dort erfuhren wir viel über die Herstellung und Geschichte des Bieres. Neben den interessanten Informationen war es vor allem eine schöne Gelegenheit, gemeinsam Zeit zu verbringen und den Tag entspannt ausklingen zu lassen.
Unsere Klassenfahrt nach Hamburg war für uns nicht nur lehrreich, sondern auch emotional sehr bedeutend. Sie hat unseren Zusammenhalt noch einmal gestärkt und uns viele gemeinsame Erinnerungen geschenkt. Als Abschlussfahrt wird sie uns allen sicher noch lange in Erinnerung bleiben.
Lilian Küntzelmann
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- Wiegleb, Mathias
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Alles Gute und viel Erfolg auf dem privaten und beruflichen Lebensweg wünschen Ihnen
Ihre Lehrerinnen und Lehrer des SBZ Nordhausen
Ein wichtiger Lebensabschnitt fand am Freitag seinen Abschluss: In der Aula der Morgenröte verabschiedeten Lehrerinnen und Lehrer der Abteilung 1 des SBZ Nordhausen die ersten Auszubildenden des Schuljahres 2025/2026. Die feierliche Zeugnisübergabe markierte den erfolgreichen Abschluss der Kraftfahrzeugmechatroniker (KFZ22) sowie der Konstruktionsmechaniker (KM22).
Lina Kurch (Gesang) und Lennon Becker (Gitarre) eröffneten die Veranstaltung mit dem Song „Forever Young“ (Alphaville). Frau Bettge-Winsel und Herr Böning (beauftragter Leiter der Abteilung 1) begrüßten die Absolventen und Gäste - Angehörige und Freunde, Vertreter der Ausbildungsbetriebe und des Lehrerkollegiums - und führten durch die Veranstaltung.
Nach einer einfühlsamen Darbietung von Brian Adams’ „Heaven“ durch die beiden Schüler der Kreismusikschule richtete unser Schulleiter, Herr Drick, das Wort an die Absolventen. In seiner Festrede hob er die erbrachten Leistungen hervor und motivierte die jungen Fachkräfte für ihren weiteren Weg: "In wenigen Minuten halten Sie Ihr Zeugnis in den Händen - ein sichtbares Zeichen für Ausdauer, Können und Engagement. ... Mit Ihrem Abschluss verfügen Sie über ein solides Fundament, um die rasanten Entwicklungen unserer Zeit nicht nur zu begleiten, sondern aktiv mitzugestalten. Ihre beruflichen Perspektiven sind vielfältig - von der klassischen Werkstatt über Spezialisierungen bis hin zu Weiterbildungen und irgendwann auch die Wahrnehmung von Führungsaufgaben. ... Sie haben gelernt, Verantwortung zu übernehmen, selbstständig zu arbeiten und Probleme eigenständig zu lösen. Die gewonnene Selbstständigkeit ist ein entscheidender Schritt in Ihrem beruflichen und persönlichen Leben. ... Nutzen Sie die Chancen, die sich Ihnen bieten, bleiben Sie neugierig und mutig und verlieren Sie nie die Freude an Ihrem Beruf!"
Anschließend würdigten die Klassenlehrer:innen nebst ihren Vertretern, Herr Ahlert, Frau Schürer sowie Frau Zimmermann und Herr Hempel, ihre besten Absolventen:
- Nils Arlt (KFZ22) | 1,2
- Ronny Gärtner (KFZ22) | 1,5
- Noel Philip Berns (KFZ22) | 1,5
- Philipp Deutl (KFZ22) | 1,5
- Paul Paarman (KFZ22) | 1,5
- Justin Hartmann (KM22) | 1,6.
Eingeleitet von Lana Del Reys Song „Radio“ folgte dann die Zeugnisübergabe durch die Klassenlehrer:innen an alle Absolventen.
Mit authentischen und teils unterhaltsamen Wort nahmen Stefan Kanngießer, Angelo Bolze und Fabio Borg für die KFZ22 sowie Nils Finn Leibiger für die KM22 die Gelegenheit, ihren Dank an alle, die sie auf ihrem Weg begleitet haben, zum Ausdruck zu bringen.
Die Veranstaltung endete emotional mit dem Lied „Somewhere Only We Know“ (Keane).
Das Team des SBZ Nordhausen gratuliert allen Absolventen herzlich und wünscht einen erfolgreichen Start ins Berufsleben.
Wir danken
- Lina Kurch und Lennon Becker von der Kreismusikschule Nordhausen für die passende musikalische Umrahmung unter Leitung von Frau Nathu
- dem Förderverein „Staatliches Berufsschulzentrum Nordhausen e. V.“ für die finanzielle Unterstützung
- dem Blumenladen Arndt (Heringen)
- Frau Aderhold für Planung, Organisation und Assistenz während der Veranstaltung
- Herrn Schütz für die haustechnische Unterstützung bei der Veranstaltung.
M. Wiegleb
(st. Vertr. d. SL)
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- Emily-Jasmin und Mursal
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Am 16.01.2026 besuchte die Dentalhygienikerin Claudia Loesche unsere Klasse ZFA24 und hielt einen informativen Vortrag zum Thema Mundgesundheit. Dabei erklärte sie, wie wichtig regelmäßige Vorsorgemaßnahmen sind, um Zähne und Zahnfleisch langfristig gesund zu halten.
Ein Schwerpunkt des Vortrags lag auf der täglichen Zahnpflege. Es wurde gezeigt, wie man die Zähne richtig putzt und warum die Reinigung der Zahnzwischenräume eine wichtige Rolle spielt. Außerdem wurde erklärt, weshalb eine gründliche Zahnreinigung beim Zahnarzt sinnvoll ist.
Ein weiterer Teil des Vortrags beschäftigte sich mit Erkrankungen des Zahnfleisches. Frau Loesche erläuterte, wie diese entstehen können und wie man ihnen frühzeitig vorbeugen kann. Besonders hervorgehoben wurde die Bedeutung der frühzeitigen Erkennung sowie der regelmäßigen Zahnarztbesuche. Auch die tägliche Zahnpflege zu Hause trägt entscheidend zur Gesunderhaltung bei.
Der Vortrag machte deutlich, dass eine gute Aufklärung und Motivation wichtig sind, um die Mundgesundheit ein Leben lang zu erhalten.
Unser Dank gilt Frau Loesche für ihre Zeit, ihr Engagement und ihre spürbare Leidenschaft für ihren Beruf. Ebenso bedanken wir uns bei Frau Herzberg für die Organisation sowie ihren unermüdlichen Einsatz für ihre Zahnfeen.
Emily-Jasmin und Mursal
für die ZFA24
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