
Nachlese
Die nachfolgenden Beiträge dieser Kategorie sollen Sie an den schulischen Ereignissen - ganz alltäglichen aber auch außergewöhnlichen - in und außerhalb des Unterrichts am Staatlichen Berufsschulzentrum Nordhausen teilhaben lassen.
Hinweis: Laut DSGVO Artikel 17 hat jeder "Akteur", der mit Bild und/oder Text (Name etc.) Teil unserer Rückschau ist, ein Recht auf Löschung ("Recht auf Vergessenwerden"). Sollten Sie die Unkenntlichmachung Ihres Abbildes auf verwendeten Fotos bzw. die Löschung Ihres Namens aus Beiträgen in der Kategorie "Nachlese" wünschen, nutzen Sie bitte unser Kontaktformular. Geben Sie dabei bitte den Titel des Beitrags, Ihre zu löschenden persönlichen Daten und/oder Ihre Position auf dem Bild bzw. ein eindeutiges Erkennungsmerkmal an. Benutzen Sie für eventuelle Rückfragen eine gültige E-Mailadresse. Als (ehemalige/r) Schüler/in oder Auszubildende/r am SBZ Nordhausen prüfen Sie bitte, ob Sie bei Ihrer Anmeldung auf unserem Aufnahmeantrag bzw. Schüler-Datenerfassungsbogen die diesbezügliche Einverständniserklärung gebeben haben.
- Details
- Filiz Scholz (KR20B)
- Zugriffe: 3274
Am Donnerstag, den 18.01.2018, hatten 14 Schüler der staatlichen Regelschule „Am Förstemannweg“ die Möglichkeit, den Beruf der „Gesundheits- und Krankenpfleger“ besser kennenzulernen und Fragen über Ablauf, Inhalt und Praxiseinsätze der Ausbildung zu stellen.
Dabei teilte sich die Klasse in zwei Gruppen; im Pflegekabinett konnten sich die 14- bis 17-Jährigen nach Anleitung durch unsere Lehrerin Frau Tölle gegenseitig den Blutdruck messen, den Übungspuppen medizinische Thromboseprophylaxe-Strümpfe anziehen und viel über den praktischen Teil der Ausbildung erfahren. Außerdem wurde ihnen rückenschonendes Arbeiten am Patienten gezeigt, welches Grundvoraussetzung für ein gesundes und langes Arbeitsleben darstellt.
Nach 20 Minuten tauschten beide Gruppen die Räume und konnten sich nun im Klassenraum über den Theorieteil der Ausbildung informieren und anschließend Fragen stellen, in denen natürlich die Höhe der Ausbildungsvergütung eine vordergründige Rolle spielte .
Zum Abschluss zeigten die Schülerinnen und Schüler der KR20B noch die zahlreichen Vorteile und natürlich auch Nachteile (wovon jedoch nicht sehr viele vorhanden sind) mit den Regelschülern im gemeinsamen Gespräch auf.
Obwohl nur eine Unterrichtsstunde für diesen Aktionstag im Berufsfeld der Gesundheits- und Krankenpfleger vorgesehen war, konnten die Schüler einen interessanten Einblick gewinnen. Abschließend ist zu hoffen, dass viele der zukünftigen Regelschulabgänger sich für unseren schönen Beruf am Menschen entscheiden.
Filiz Scholz
KR20B
- Details
- Kristin Müller (Thüringer Allgemeine)
- Zugriffe: 2424
Quelle: TA Seite 15 Nordhäuser Allgemeine TANO3 Donnerstag, 25. Januar 2018
Quelle: TA Seite 15 Nordhäuser Allgemeine TANO3 Donnerstag, 25. Januar 2018
- Details
- M. Wiegleb
- Zugriffe: 5055
"Du wirst für das belohnt, was du tust, und nicht dafür, was du imstande bist.
Denke daran, es sind immer deine Taten, für die du Anerkennung und Wertschätzung bekommst.
Zeige also, was du drauf hast."
Wir gratulieren und wünschen alles Gute sowie viel Erfolg auf dem weiteren Lebensweg.
Während der feierlichen Zeugnisübergabe konnten heute knapp 70 ehemalige Auszubildende in den Berufen Industriemechaniker, KFZ-Mechatroniker, Konstruktionsmechaniker sowie Zerspanungsmechaniker nach dreieinhalbjähriger Ausbildung ihre schulischen Abschlusszeugnisse in Empfang nehmen.
Mit dem Erhalt des Abschlusszeugnisses der Berufsschule, das den Gesellen- bzw. Facharbeiterbrief ergänzt, verschaffen sich die Absolventen der Klassen IM14, KFZ14, KM14A, KM14B und ZM14 eine hoffentlich gute Ausgangsposition auf dem Arbeitsmarkt und beenden einen wichtigen Abschnitt auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben mit eigenem Einkommen.
Schulleiter Ulrich Preiß würdigte in seiner Rede die besonders erfolgreichen Absolventen. Beste theoretische Ausbildungsergebnisse innerhalb ihrer jeweiligen Berufsgruppe - gemessen an der Gesamtnote des schulischen Abschlusszeugnisses - erreichten:
Berufsfeld Fahrzeugtechnik:
Ricardo Otto | KFZ14 | Ø 1,0
Maximilian Knoll | KFZ14 | Ø 1,1
Florian Gröger | KFZ14 | Ø 1,2
Berufsfeld Metalltechnik:
René Lienert | ZM14 | Ø 1,2
Steve Michallik | IM14 | Ø 1,4
Sebastian Conrady | KM14A | Ø 1,8
André Stadermann | KM14B | Ø 1,8
Ebenso bemerkenswert ist das vorzeitige Auslernen von Marc Bergmann | KEV15A, der während dieser Veranstaltung bereits ein halbes Jahr eher sein schulisches Abschlusszeugnis in Empfang nehmen konnte.
Herzlichen Glückwunsch allen Genannten zu diesem besonders guten Abschneiden!
Ein besonderer Dank gilt Luisa Hahn für die musikalische Umrahmung sowie der Schachtbau Nordhausen GmbH, der Autohaus Triebel GmbH, der Beta Maschinenbau GmbH & Co. KG, der Paul Müller Transport- und Verpackungsmittel GmbH, dem Buchhaus Dietrich Rose und dem Schulförderverein des SBZ Nordhausen für die finanzielle Unterstützung der Veranstaltung.
(Für eine vergrößerte Darstellung klicken Sie bitte auf die Vorschaubilder.)
- Details
- S. Tölle
- Zugriffe: 2855
KR18A - Geriatrieunterricht einmal anders - Wir haben sehr viel Freude in das Seniorenheim am Pappelweg gebracht
(Für eine vergrößerte Ansicht klicken Sie bitte auf die Vorschaubilder.)
KR18B, KR19B - Krankenpflege und Krankenpflegehilfe auf Exkursion in das Hygienemuseum Dresden
Sabine Tölle
Krankenpflege
- Details
- Gina-Sophie Krause
- Zugriffe: 2948
„Bei Verdacht auf eine unzureichende Durchblutung der Herzkranzgefäße, einem akuten Herzinfarkt oder einer Aortenklappeninsuffizienz ist die Herzkatheter-Untersuchung das zuverlässigste Verfahren.“
Dies erklärte am vergangenen Freitag, 08.12.2017, Prof. Dr. med. Raffi Bekeredjian, Leiter des Herzkatheterlabors der Universitätsklinik Heidelberg, den angehenden medizinisch-technischen Assistenten für Funktionsdiagnostik.
Sein Vortrag beinhaltete zahlreiche allgemeine Aspekte zur Untersuchungstechnik, das Verfahren am Beispiel der koronaren Herzkrankheit erläutert, sowie therapeutische Möglichkeiten im Herzkatheterlabor.
Der Vortrag wurde unterstützt durch Videos, welche nicht einfach aus dem Netz gezogen wurden. Durch die Videos wurde es möglich, das Team vom Herzkatheterlabor der Uniklinik Heidelberg in den eigenen Räumen bei den Untersuchungen zu beobachten. Wir waren sozusagen „live“ dabei. Um das Ganze noch weiter zu veranschaulichen, brachte der Dozent Materialien mit, welche man bei einer Standarduntersuchung im Katheterlabor benötigt. Jeder Schritt wurde uns gezeigt und erläutert, sowie noch offene Fragen beantwortet.
Zur Durchführung erklärte Dr. Bekeredjian, dass unter Beobachtung mittels Röntgenstrahlung ein dünner Kunststoffschlauch über die Arterie in der Leiste oder am Arm bis zum Herzen eingeführt wird. Durch den eingeführten Katheter wird ein Kontrastmittel in die Herzgefäße gespritzt. So kann der Arzt genau sehen, an welchen Stellen Verengungen, Blutgerinnsel und Verschlüsse der Herzkranzarterien vorliegen.
Auf Grundlage der Untersuchungsergebnisse kann der Arzt über das weitere Vorgehen entscheiden und - wenn erforderlich - sofort mit der Therapie beginnen.
Bei einer Verengung beispielsweise, wird ein kleiner Ballon zur jeweiligen Stelle eingeführt, welcher die Verengung aufdehnen soll (= Ballondilatation). Ist dies durch eine Verkalkung nicht mehr möglich, kann diese Stelle mit einem speziellen Katheter aufgebohrt werden. Dieses Verfahren wird Rotablation genannt. In beiden Fällen kann nachträglich ein Stent (kleine Metallstütze) in das Gefäß eingesetzt werden, um dieses dauerhaft offen zu halten. Da der gesamte Vorgang über den Arterienzugang erledigt wird, ist der Patient während der Untersuchung bei Bewusstsein. Lediglich die Einstichstelle wird zuvor lokal betäubt.
Noch nie habe ich die Schüler der FD18 einem Vortrag mit so viel Begeisterung und Wissensbegierde zuhören sehen.
Wir bedanken uns für diesen fantastischen Vortrag bei Prof. Dr. med. Raffi Bekeredjian, sowie unserer Klassenlehrerin Frau Koppe für die Organisation.
Gina-Sophie Krause (FD18)
Auszubildende zur MTA-F