
Nachlese
Die nachfolgenden Beiträge dieser Kategorie sollen Sie an den schulischen Ereignissen - ganz alltäglichen aber auch außergewöhnlichen - in und außerhalb des Unterrichts am Staatlichen Berufsschulzentrum Nordhausen teilhaben lassen.
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- M. Wiegleb
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Für den 26. April 2022 hatten Schulträger und das beauftragte Architekturbüro an die Staatliche Regelschule Niedersachswerfen eingeladen. Deren modernisierte Sporthalle - bauglich unserer Sporthalle am Schulteil 1 in der Straße der Genossenschaften - könnte als "Muster" für die bei uns anstehende Sanierung dienen.
Mit den nachfolgenden Bildern möchte ich der Schulgemeinschaft am SBZ Nordhausen - insbesondere am Schulteil 1 - einen kleinen Ausblick auf Machbares und den angestrebten Standard nach der Sanierung geben.
Der Beginn der Sanierungsarbeiten in der Straße der Genossenschaften ist für das Ende der diesjährigen Sommerferien vorgesehen. Nach Aussagen von Frau Dipl.-Ing. Architektin Renate Müller vom Landratsamt Nordhausen sollen noch im laufenden Kalenderjahr 800.000 der bisher (!) vorgesehenen 2 Millionen Euro für die Sanierung "verbaut" werden.
Mathias Wiegleb
st. Vertr. d. SL
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- Ronja Vogler, Joy-Melaine Kleiner
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Am 05.04.2022 durften wir, die Klasse FO22G, in Begleitung von Frau Dr. Schneeberg und Frau Gassauer das Albert Schweitzer Kinderdorf in Erfurt besichtigen.
Nach einem herzlichen Empfang erhielten wir einen überaus anschaulichen Vortrag zum Konzept sowie dem Tagesablauf der Kinder und Jugendlichen. Bei unserem Rundgang konnten wir einen Einblick in das Dorf, den Garten und das Leben der Familien dort erhalten. Besonders angenehm empfanden wir, dass die Leiterin Frau Schönfuß auf all unsere Fragen eine Antwort parat hatte.
Leider konnten wir aufgrund der andauernden Corona-Pandemie keines der Häuser von innen besichtigen. Jedoch wird dies eventuell für zukünftige Klassen wieder möglich sein.
Dieser gelungene Ausflug war eine gute praktische Ergänzung zum Stoffgebiet Soziale Arbeit. Wir als Klasse waren beeindruckt und bei einigen von uns wurde das Interesse für diese wichtige Tätigkeit in einer solchen Einrichtung geweckt.
Ronja Vogler, Joy-Melaine Kleiner
FO22G
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- T. Gottwald (SBN GmbH) - Text/Foto; T. Löhr (SBZ NDH) - Foto
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Am 21. und 22. März 2022 nahmen sechs Berufsschullehrerinnen und –lehrer aus dem Schulamtsbereich Worbis an einer Weiterbildung in der Schweißtechnischen Kursstätte von Schachtbau Nordhausen teil.
Auf Anfrage organisierte die Abteilung für Aus- und Weiterbildung fünf Vorträge, die sich der Einweisung in vier Schweißverfahren und dem Kennenlernen des Werkstoffprüfens mit Phased Array im BMA Werk widmeten.
Um sieben Uhr begrüßten Burkhard Senk, Leiter der Produktionskontrolle und Schweißaufsicht, und SBN-Ausbildungsleiter Thomas Gottwald die Lehrerinnen und Lehrer. Nach der Vorstellung des Unternehmens stand die Einführung in die Schweißtechnik auf dem Programm. Um den Tag abwechslungsreich zu gestalten, wurden zwischen den Vorträgen die Schweißverfahren Gas, WIG, MAG und Lichtbogenhand durch die Schweißlehrer Dominik Nolte und Tino Mertins vorgestellt und erläutert.
Die begeisterten Berufsschullehrer waren sofort derart konzentriert bei der Sache, dass sie zwischenzeitlich nur durch das Abstellen der Stromzufuhr die Arbeiten eingestellt haben und zum nächsten Schritt gewechselt sind.
Am ersten Tag standen weiterhin Vorträge zu Korrosionsschutz im Stahl- und Maschinenbau sowie Werkstoffprüfverfahren, im speziellen die ZfP-Verfahren, auf der Tagesordnung. Den Abschluss des ersten Tages bildete die Werkstoffprüfung bzw. Schweißnahtprüfung mit dem Ultraschall-Verfahren Phased Array. Jens Deistler erläuterte das Verfahren an verschiedenen Kehlnähten.
Mit dem Vortrag zu Schrauben und Schraubverbindungen startete der zweite Tag. Zwischenzeitlich immer wieder durch praktische Schweißübungen aufgelockert, faszinierte beim Betriebsrundgang die Vielfalt der Bauteile und Materialien in den Werkstätten. Christoph Herschelmann und Christian Vollborth referierten am Nachmittag über Anschlüsse im Anlagen- und Stahlbau.
Am Ende waren es zwei aufschluss- und erfahrungsreiche Tage für die Berufsschullehrer. Großes Erstaunen fand die Vielfalt und Verknüpfungen der Normenwerke in allen Segmenten und Bereichen des Unternehmens. In den immer wieder stattfindenden kurzen Gesprächen kam mehr und mehr Verständnis und Erkenntnis für die gegenseitige Arbeit auf.
Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung für beide Parteien, die die Zusammenarbeit weiter festigt und eine Fortsetzung ins Auge fasste.
Thomas Gottwald
Leiter Schweißtechnische Kursstätte / Leiter Berufsausbildung
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- C. Meinhardt
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Mit viel Aufregung und Ehrgeiz im Gepäck fuhren wir, die FRS19 in Begleitung von Frau Meinhardt am 31.03.2022 ins benachbarte Eichsfeld. Unser Ziel war die Boutique LIEBE auf der idyllisch gelegenen Burg Scharfenstein.
Im Rahmen des Projekts „Brautservice - Umstyling von Haut und Haar am Modell“ konnten wir hier unsere Fachkompetenz, welche wir in den vergangen 3 Ausbildungsjahren erworben haben, unter Beweis stellen.
Im Team oder aber auch allein hatten wir die Aufgabe, je ein Damenmodell zum Thema Hochzeit dem individuellen Kundentyp und den aktuellen Trends der Saison entsprechend umzustylen. Komplettiert wurde unsere fachliche Arbeit durch die Anprobe der tollen Brautmoden der Boutique LIEBE und das anschließende Fotoshooting der Modelle.
Um einige Erfahrungen reicher und glücklich über die erbrachte Leistung traten wir die Heimreise an.
Unser herzlicher Dank gilt allen Mitwirkenden. Insbesondere Frau Julia Schwarz, der Inhaberin der Boutique LIEBE, welche uns herzlich als ihre Gäste empfing. Ebenso bedanken wir uns bei allen Modellen, die für uns ihre Freizeit oder Urlaubstage geopfert haben. Ein weiterer Dank geht an die Fotografin Luisa Klingenstein, die unser Projekt von Beginn an begleitet und so für tolle Erinnerungen gesorgt hat.
Bedanken möchten wir uns auch bei Frau Sturm und Frau Riemekasten, die durch ihre jahrelange Arbeit im Fachbereich den Grundstein für dieses tolle Projekt gelegt haben.
Auszubildende FRS19
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- M. Wiegleb
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Während alle Beteiligten in der Pflegeausbildung bereits auf erste Erfahrungen mit der neuen generalistischen Ausbildung zurückblicken können, steht die nächste tiefgreifende Änderung im Berufsfeld Gesundheit an. Am 01.01.2023 treten das Gesetz über die Berufe in der medizinischen Technologie (MT-Berufe-Gesetz) sowie die zugehörige Ausbildungs- und Prüfungsverordnung in Kraft. Statt MTA-FD werden ab dem Schuljahr 2023/24 auch am SBZ Nordhausen Medizinische Technologinnen und Technologen für Funktionsdiagnostik (MTF) ausgebildet. Die geänderte Berufsbezeichnung soll in angemessener Weise die eigenverantwortliche und selbstständige Tätigkeit z. B. im täglichen Umgang mit sich schnell verändernden Technologien und der Digitalisierung im medizinischen Bereich abbilden. Mit der neuen Berufsbezeichnung verbinden sich zudem eine Vielzahl an Neuerungen z. B. in der Tätigkeit zukünftiger MTF, vor allem aber in deren Ausbildung. Derzeit sind im Freistaat Thüringen längst nicht alle Details dieser Ausbildung geklärt. Trotzdem oder gerade deshalb und weil die Ausbildung eine bundesweit einheitlich geregelte schulische Ausbildung an Höheren Berufsfachschulen bleiben wird, haben unsere Lehrerinnen des Fachbereichs Funktionsdiagnostik die Initiative ergriffen und Kooperationspartner der Ausbildung zu einer ersten Informationsveranstaltung eingeladen. Dieser Einladung folgten heute über 30 Kolleginnen und Kollegen medizinischer Einrichtungen, die laut MT-Berufe-Gesetz Träger der praktischen Ausbildung sein werden.
Wir sind eine von zwei staatlichen berufsbildenden Schulen Thüringens mit (bisheriger) MTA-FD-Ausbildung. Die engagierte professionelle Tätigkeit der Lehrerinnen und Lehrer im Berufsfeld Gesundheit allgemein und speziell im Fachbereich Funktionsdiagnostik erklärt, weshalb heute auch Gäste einen langen Anfahrtsweg z. B. aus Niedersachsen oder Sachsen-Anhalt auf sich genommen haben. Bemerkenswert aber nicht verwunderlich ist zudem, dass auch ehemalige Absolventen unserer Schule nun als potenzielle Kooperationspartner im Auditorium saßen.
Nach der Begrüßung der Teilnehmer durch unseren Schulleiter, Herr Ulrich Preiß, erläuterte die Leiterin der Fachkonferenz Funktionsdiagnostik, Frau Cornelia Srocke, in ihrem Impulsvortrag: „Der Medizinische Technologe – Ein Beruf für die Zukunft“ wichtige Eckpunkte der geänderten Ausbildung, von denen hier nur einige aufgeführt werden können:
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Der fachzentrierte Unterricht wird abgelöst durch eine Ausbildung in Kompetenzbereichen.
- Eine Teilzeitausbildung (max. 5 Jahre) soll ermöglicht werden.
- Die mit der Schule abgestimmten Ausbildungsverträge werden zwischen den Auszubildenden und den medizinischen Einrichtungen (Träger der praktischen Ausbildung) geschlossen.
- Die Auszubildenden erhalten eine Ausbildungsvergütung.
- Die praktische Ausbildung umfasst ein "interprofessionelles Praktikum" (z. B. Pflege, OP, ...).
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Im weiteren Verlauf stellte Frau Srocke die neuen inhaltlichen Kompetenzbereiche und die Prüfungsverordnung vor. Eine wichtige Neuerung hier ist z. B. die Erteilung von Vornoten.
Anschließend erläuterte Frau Martina Koppe einen ersten Planungsentwurf für den Ablauf der MTF-Ausbildung über 3 Ausbildungsjahre. Hierbei streben wir einen kontinuierlichen Wechsel zwischen mehrwöchigen theoretischen und praktischen Ausbildungsanteilen ohne zu starke "Verblockung" an. Tendenziell werden die größeren schulischen Anteile zu Beginn der Ausbildung liegen. Eine Unterrichtswoche in der Schule wird 38 Wochenstunden umfassen.
Nach einer "Fragerunde" konnten interssierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer abschließend gemeinsam mit Frau Srocke, Frau Koppe und Frau Catharina Preuß die Unterrichtsräume im Schulteil 2 (Morgenröte) besichtigen.
Wir danken allen Beteiligten für Ihre Teilnahme und hoffen auf eine weiterhin gute Kooperation im Sinne unserer Auszubildenden.
M. Wiegleb
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