Nachlese
Die nachfolgenden Beiträge dieser Kategorie sollen Sie an den schulischen Ereignissen - ganz alltäglichen aber auch außergewöhnlichen - in und außerhalb des Unterrichts am Staatlichen Berufsschulzentrum Nordhausen teilhaben lassen.
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- Nico Reim
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Am letzten Mittwoch war unsere Klasse BG27G zusammen mit Frau Herzberg, Frau Gassauer und Frau Bierschenk im Südharz Klinikum in Nordhausen. Dort haben wir einen sehr interessanten Vortrag zum Thema „Gesunde Gefäße – gesundes Herz. Den Herzinfarkt vermeiden“ gehört.
Der Vortrag wurde vom Oberarzt der Kardiologie und Internist des Südharz Klinikums, Dr. med. Sören Linsel, gehalten. Er hat alles sehr verständlich erklärt, sodass man gut folgen konnte. Es waren viele interessierte Personen vor Ort – nicht nur wir Schüler, sondern Menschen aus ganz unterschiedlichen Altersgruppen.
Am Anfang ging es um die Anatomie des Herzens. Wir haben gelernt, dass das Herz von außen über die Herzkranzgefäße mit Blut versorgt wird. Es gibt zwei wichtige Gefäße (Arterien), die das Herz mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen. Außerdem wurde erklärt, dass die Kapillaren dafür sorgen, dass alle Organe im Körper ausreichend versorgt werden.
Danach hat der Mediziner über die Bedeutung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen gesprochen. Diese sind die häufigste Todesursache in Europa – etwa 45 % aller Todesfälle gehen darauf zurück. Besonders schockierend fanden wir, dass immer mehr junge Menschen betroffen sind.
Dann wurden die Risikofaktoren vorgestellt. Es gibt Faktoren, die man beeinflussen kann, wie hoher Blutdruck, Diabetes, Rauchen, Drogenkonsum, Übergewicht und Stress. Andere Dinge kann man dagegen nicht ändern, zum Beispiel das Alter, die genetische Veranlagung, das Geschlecht oder die Herkunft. Mit dem sogenannten Score 2 Op kann man ausrechnen, wie hoch das Risiko ist, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu erkranken.
Als Hauptursache für die koronare Herzkrankheit und den Herzinfarkt wurde erklärt, dass die Gefäße am Herzen durch Ablagerungen (Plaques) enger werden. Wenn so eine Plaque aufreißt, kann sich ein Blutgerinnsel bilden – das führt dann zu einem Herzinfarkt. Typische Symptome sind Brustschmerzen, Luftnot oder auch Magenschmerzen.
Interessant war auch, dass Gefäßveränderungen nicht nur das Herz betreffen, sondern auch andere Organe wie das Gehirn oder die Augen. Sie können sogar zu Schwangerschaftskomplikationen oder Nierenproblemen führen.
Zum Schluss ging es um Vorbeugung (Prävention). Der Arzt hat betont, dass man mit einem gesunden Lebensstil sehr viel tun kann:
- gesunde Ernährung (weniger Zucker, mehr Obst und Gemüse, viel Eiweiß, weniger Fleisch und nicht zu viel Salz)
- regelmäßige Bewegung (150 - 300 Minuten pro Woche und 2x Krafttraining)
- Rauchverzicht, weniger Alkohol und Gewichtsreduktion
Insgesamt war der Tag im Klinikum sehr lehrreich und spannend. Der Vortrag war super verständlich aufgebaut und hat gezeigt, wie wichtig es ist, früh auf seine Gesundheit zu achten. Wir fanden es beeindruckend, wie anschaulich der Oberarzt alles erklärt hat – und dass das Thema wirklich jeden betrifft, egal wie alt man ist.
Nico Reim
BG27G
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- Laucke, Sylvia
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Nach Bleicherode und Schlotheim war Sondershausen die 3. Station unserer Berufswerbung in diesem Schuljahr.
Die Anzahl der werbenden Unternehmen war so groß, dass in diesem Jahr auch die Bühne der Mehrzweckhalle in der Bundeswehrkaserne Platz für die Aussteller bieten musste. Viele Werber und künftige Bewerber waren an diesem Tag der Präsenzmesse auf Achse; mögen sich Topf und Deckel finden, damit sich aller Aufwand lohnt.
Sylvia Laucke
Verantwortliche für die Messeorganisation am SBZ
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- Justin Hartmann
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Im Rahmen unseres Berufsschulunterrichts unternahmen wir, die Klasse KM22, mit unserer Klassenlehrerin Frau Zimmermann am 03.11.25 eine Exkursion zur Firma GWE (German Water and Energy Group) Nordhausen. GWE ist ein Unternehmen, das sich auf die Herstellung von Brunnen- und Rohrsystemen spezialisiert hat.
Zu Beginn erhielten wir eine umfassende Vorstellung des Betriebs sowie einen Überblick über die verschiedenen Arbeitsbereiche und Produktionsabläufe. Besonders interessant war zu sehen, wie aus Rohmaterialien fertige Produkte entstehen, die später im Bereich der Wasserleitung und dessen Filterung eingesetzt werden. Während der Betriebsbesichtigung wurden uns die unterschiedlichen Fertigungsschritte, Maschinen und Qualitätskontrollen erklärt. Außerdem bekamen wir Einblicke in die Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten im Unternehmen.
Insgesamt vermittelte die Exkursion einen guten Eindruck von den technischen Abläufen und den Anforderungen an Fachkräfte in diesem Bereich
Justin Hartmann
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- Laucke, Sylvia
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Das Fazit der Standbetreuer aller teilnehmenden Unternehmen und Einrichtungen in der Feedbackrunde nach der Berufs-und Studienmesse war unisono: sehr gute Organisation, sehr gute Versorgung, sehr gute Gespräche, sehr gute Atmosphäre, sehr nette und interessierte Schüler.
Es war eine gelungene Messe, die heute für alle Schüler ab der 8. Klasse der Schlotheimer Regelschule sowie des Gymnasiums in der Sporthalle stattfand.
Nicht nur wir Aussteller waren gut vorbereitet für diesen Kleinmessetag, sondern auch die Schüler, die gezielt Fragen vorbereitet hatten. Für viele waren diese der Eisbrecher, um intensive Gespräche zu führen.
Frau Frömmel und ich sind im kommenden Jahr gern wieder dabei, Jugendliche in ihrer Berufswahl zu unterstützen und für Berufe zu werben, die an unserem Berufsschulzentrum ausgebildet werden.
Sylvia Laucke
Verantwortliche für die Messeorganisation am SBZ
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- Nelly Bierwisch
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Am 21. Oktober bekam unsere Klasse FO26G besonderen Besuch: Frau Köhler vom Kinderhospiz Mitteldeutschland war bei uns zu Gast. Sie arbeitet als Trauerbegleiterin und Koordinatorin im ambulanten Dienst in Nordhausen und erzählte uns viel über ihre wichtige und zugleich anspruchsvolle Arbeit.
Wir erfuhren, wie das Kinderhospiz Familien mit schwerkranken Kindern unterstützt – nicht nur medizinisch, sondern auch seelisch und organisatorisch. Besonders spannend war es, mehr darüber zu hören, wie die Begleitung von Familien in schweren Lebenssituationen abläuft und welche Aufgaben dabei eine Rolle spielen.
Begleitet wurde Frau Köhler vom Golden Retriever Wilhelm, der sich derzeit in der Ausbildung zum Begleithund befindet und später Kinder und Familien im Hospizalltag unterstützen soll.
Außerdem haben wir gelernt, dass der Aufenthalt im Kinderhospiz für viele Familien wie ein kleiner Urlaub ist – eine Zeit, in der sie sich entspannen, Kraft tanken und gemeinsame, schöne Momente erleben können. Ein Kinder- und Jugendhospiz befindet sich in Tambach-Dietharz/Thüringen.

Frau Köhler machte deutlich, dass die Hospizarbeit nicht nur traurig ist, sondern auch viele fröhliche und berührende Augenblicke bereithält.
Für uns als Klasse der Fachrichtung Gesundheit und Soziales war der Besuch eine großartige Gelegenheit, ein weiteres Berufsfeld im sozialen Bereich kennenzulernen und einen Einblick in die wertvolle Arbeit des Kinderhospizes zu bekommen.
Nelly Bierwisch
FO26G





