
Nachlese
Die nachfolgenden Beiträge dieser Kategorie sollen Sie an den schulischen Ereignissen - ganz alltäglichen aber auch außergewöhnlichen - in und außerhalb des Unterrichts am Staatlichen Berufsschulzentrum Nordhausen teilhaben lassen.
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- M. Wiegleb
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Wir gratulieren allen Absolventen des Abitur-Jahrgangs 2016 des Beruflichen Gymnasiums.
Alles Gute und viel Erfolg auf dem weiteren Lebensweg wünschen Ihnen
Ihre Lehrerinnen und Lehrer
des SBZ Nordhausen
Aus den Händen ihrer Klassenlehrerinnen und -lehrer konnten am heutigen Vormittag 50 erfolgreiche Absolventen des Beruflichen Gymnasiums ihre Abiturzeugnisse entgegennehmen.
Im Namen ihrer Lehrerinnen und Lehrer beglückwünschte der stellvertretende Schulleiter Mathias Wiegleb die Abiturientinnen und Abiturienten zum erfolgreichen Abschluss dieses Lebensabschnitts.
Die Jahrgangsbesten wurden durch die Abteilungsleiterin BG/FOS Ines Reinhardt besonders gewürdigt.
Aus der Festrede des stellvertretenden Schulleiters:
"Sie haben bestimmt Verständnis dafür, dass ich mich - sozusagen als "Techniker" - ganz besonders über unsere beiden Jahrgangsbesten freue. Das Berufliche Gymnasium beenden Selina Marie Wiesner und Sophie Charlott Dörfler – beide aus der BG16T2 – als Jahrgangsbeste mit einem Notendurchschnitt von 1,1. Jonas Karwoth (BG16W1), Michael Lorenz (BG16T2) sowie Markus Weißgerber (BG16W2) erreichten einen Durchschnitt von 1,4. Lydia Liu (BG16W2) und Anne Marie-Luise Pickardt (BG16W1) verabschieden wir mit einem Durchschnitt von 1,5. ...
Bemerkenswert ist auch die Gesamtleistung Ihres Jahrgangs mit einem Durchschnitt von 2,2. Von 55 Schülerinnen und Schülern haben 50 das Abitur sowie 3 Schülerinnen bzw. Schüler den schulischen Teil der Fachhochschulreife erreicht. ..."
Ein besonderer Dank gilt den Mitwirkenden Johanna Mohs, Nancy Sauerland, Christin Reinhardt, Anne Kirchberg, Anastasia Ahromov sowie Mareike Scharff, die unter Leitung von Frau Ziegler der Veranstaltung einen angemessenen Rahmen gegeben haben sowie Frau Müller-Junge für die Organisation der Feierstunde.
Unser Dank gilt ebenfalls der Buchhandlung Rose sowie der Gärtnerei Günther für die Unterstützung bei der Ausrichtung der Veranstaltung.
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- Thomas Müller (Thüringer Allgemeine)
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Quelle: TA Nordhäuser Allgemeine TANO2 Donnerstag, 2. Juni 2016
Quelle: TA Nordhäuser Allgemeine TANO2 Donnerstag, 2. Juni 2016
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- G. Reinhardt (Lebenshilfe Leinefelde-Worbis)
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Behinderte Menschen begegnen uns im Alltag - im Kaufhaus, in der Bahn, beim Arzt, beim Friseur, im Lokal, kurz: In allen Bereichen des öffentlichen und privaten Lebens. Das ist normal, denn die Bedürfnisse von Menschen mit geistiger Behinderung sind die gleichen, wie bei den sogenannten normalen Menschen.
Dennoch trifft man häufig auf Schwierigkeiten, wenn sie als Kunden in Erscheinung treten. Es gibt noch viel zu viele Hemmschwellen und Unsicherheiten, die eine Kontaktaufnahme erschweren. Kundinnen und Kunden mit kognitiven Beeinträchtigungen wirken in manchen Fällen in Auftreten und Sprache auch im Erwachsenenalter kindlich, so dass man geneigt ist, sie zu duzen. Preisauszeichnungen, Schriftzüge und Beschilderungen sind für sie oft nur eingeschränkt nutzbar. Hier spielt die persönliche Unterstützung eine große Rolle. Eine Herausforderung für Servicepersonal ist außerdem, dass diese Menschen als Kunde mehr Zeit benötigen. Auch das Bezahlen im hektischen Umfeld einer Supermarktkasse ist nicht nur für Menschen mit Behinderung eine besondere Stresssituation. Sehr oft verlassen sie sich auf das ehrliche und gut gemeinte Urteil des Dienstleisters.
Diese Erfahrung konnten die Auszubildenden im Friseurhandwerk des SBZ Nordhausen am Fronleichnamstag live machen. Die Berufsschule unterstützt die Initiative der Lebenshilfe Leinefelde-Worbis, den geistig behinderten Menschen als Kunden akzeptierter wahrzunehmen. Auf Einladung der Schulleitung trafen sich eine Gruppe behinderter Menschen mit den Auszubildenden der Abschlussklasse der Friseure unter Anleitung ihrer Lehrerin Frau Sturm im Friseur-Kabinett der Berufsschule. Einem freundlichen Kennenlerngespräch folgte eine individuelle Typberatung. Dann wurde Hand angelegt. Es wurde gewaschen, gekämmt, geföhnt und gesprüht, bis die Gäste in neuem Glanz erstrahlten. Schnell stellten die angehenden Friseure fest, dass ein geistig behinderter Mensch ein Kunde mit besonderen Herausforderungen ist, der nicht immer weiß, was er will und sich darauf verlässt, dass der Friseur es mit ihm gut meint und mit seinen Fachkenntnissen weiß, welche Frisur zu ihm passt.
Im realen Leben ist das nicht immer so. Da bekommen Damen schnell mal einen Herrenkurzschnitt - und fertig! Wenn ihnen dann noch gesagt wird: „Du siehst aber hübsch aus“, freuen sie sich und zahlen sogar ein kleines Trinkgeld. Im Straßenbild fallen sie dann nicht nur durch die Besonderheiten ihrer Behinderung auf. Manche behinderte Menschen berichten davon, dass sie sich nicht trauen, etwas zu sagen und haben Hemmungen.
Das sind Gründe dafür, dass die Lebenshilfe Leinefelde-Worbis eine Aktion zur Verbesserung der Akzeptanz dieser Menschen als Kunde gestartet hat. Mit dieser Initiative steht sie nicht allein. Schulamtsleiter Dr. Bernd-Uwe Althaus und Sebastian Senft, stellvertretender Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Nordthüringen unterstützen das Vorhaben. Beide haben in den letzten Wochen einen Difference Day in den Einrichtungen der Lebenshilfe in Leinefelde absolviert und Erfahrungen im gemeinsamen Miteinander mit Menschen mit kognitiven Einschränkungen gemacht. In verschiedenen Arbeitsgruppen haben sie mitgearbeitet und konnten sich ein Bild über die Leistungsfähigkeit und das anspruchsvolle Aufgabenspektrum der Beschäftigten in der Behindertenwerkstatt machen. Sie sind sich darüber einig, dass es nur das Unbekannte im Umgang ist, das für Ressentiments gegenüber Menschen mit Behinderung sorgt. Wenn man Gelegenheit hat, diese Menschen kennenzulernen und in ihrer Offenheit, Unbedarftheit und Freundlichkeit zu erleben, stellt man schnell fest, dass es keinen Grund für Hemmschwellen gibt.
Zielstellung sollte sein, dass man künftig allen Auszubildenden im Servicebereich im Rahmen ihrer Ausbildung persönlichen Kontakt zu den Menschen mit besonderen Herausforderungen als Kunde ermöglichen sollte. Das trägt nicht nur zur Integration bei, sondern hilft, die Akzeptanz von Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft zu verbessern.
G. Reinhardt
Lebenshilfe Leinefelde-Worbis
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- Christoph Van Zijgeler
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Wir, die Klassen KFZ13A und KFZ13B, haben am Montag, den 23.5.2016 einen Sport- und Gesundheitstag im Freibad Niedersachswerfen durchgeführt. Bei durchaus schönem Wetter mit Sonnenschein und wenig Regen haben wir Schüler uns beim Beachvolleyball, Beachsoccer und Wasserspringen vom 3-m-Turm verausgabt aber auch die Entspannung kam nicht zu kurz. Auch für das leibliche Wohl wurde durch die Öffnung des Kiosk gesorgt.
Gegen 13 Uhr machten wir alle uns etwas ausgepowert aber dennoch hoch zufrieden auf den Heimweg.
Ein rundum gelungener Tag, den man vielleicht nochmal wiederholen kann.
Christoph Van Zijgeler
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- I. Zimmermann
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Die Klasse IM14 unternahm am 27.4.16 mit Ihrer Klassenleiterin Frau Zimmermann eine Exkursion zur Firma mtm plastics.
Herr Peters, der Produktionsleiter, führte uns anschaulich entlang der Produktionskette vom Anfangsprodukt (Plasteabfall aus gelben Säcken und Plasteabfall vom Sperrmüll) bis zum Endprodukt (Granulat für Kunststofferzeugnisse).
Interessant war zu sehen, wie die Abfälle geschreddert und sortiert werden nach Kunststoffen, Metallen, Holz, Glas, Papier. Die Firma konzentriert sich auf die Trennung von Polyolefin, Polyethylen und Polypropylen, die nach Farben sortiert werden. Sie preparieren in der Wasch- und Trennanlage alle Kunststoffe. Das gewaschene Mahlgut wird getrocknet und zu Regranulat verarbeitet. Dazu wird das Material bei 240 °C aufgeschmolzen, mit Zuschlägen verknetet, unter Vakuum entgast und vermischt und schließlich unter Wasser in die zylindrische Körnchenform gebracht. Dieses Regranulat wird getrocknet und in Mischsilos noch einmal vermischt, bevor es verpackt wid.
I. Zimmermann