
Nachlese
Die nachfolgenden Beiträge dieser Kategorie sollen Sie an den schulischen Ereignissen - ganz alltäglichen aber auch außergewöhnlichen - in und außerhalb des Unterrichts am Staatlichen Berufsschulzentrum Nordhausen teilhaben lassen.
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- K.-D. Herzberg
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Am Donnerstag, den 05.11.2015, besuchten Schüler des Jahrgangs 2017 am Beruflichen Gymnasium im Rahmen ihres Kurses Wirtschaftsgeografie das Schaubergwerk "Lange Wand" in Ilfeld.
Sie informierten sich über die Geschichte der Grube, aber auch und vor allem über die Entstehung der dort zu findenden Erze und Minerale. Unter kompetenter Führung des Teams um Frau Schubert vom Verein Bergwerks- und Wanderführergruppe Ilfeld/Wiegersdorf e.V. konnten die Schüler solche geologischen Besonderheiten wie Malachitminerale, Kobaltblüte und Versinterungen vor Ort und aus nächster Nähe begutachten.
Darüber hinaus bekamen sie einen Einblick in das harte Leben der Bergleute in diesem Bergwerk, das insgesamt nur 25 Jahre produzierte und bereits 1860 aufgegeben wurde.
Es war also in jedem Fall ein Blick in längst vergangene Zeiten.
K.-D. Herzberg
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- B. Freyberg
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Notfallsituationen sind immer außergewöhnlich und geschehen unvorhergesehen. Sie können sich überall und zu jeder Zeit ereignen. Deshalb sind alle Menschen aufgerufen, in Notfällen rasch und sachgerecht zu reagieren. Für Auszubildende und Lehrer in den Gesundheitsfachberufen am SBZ Nordhausen ist es eine ethische und rechtliche Verpflichtung, Verletzte in Notfallsituationen zu unterstützen.
Von einem medizinischen Notfall spricht man, wenn ein Mensch unvorhergesehen und akut unter einer lebensbedrohlichen Einschränkung seiner lebenswichtigen Körperfunktionen leidet oder eine lebensgefährliche Situation unmittelbar droht. Die wichtigsten Vitalfunktionen eines Menschen sind Kreislauf und Atmung. Die Kernelemente der Herz-Lungen-Wiederbelebung sind die Herzdruckmassage und die Atemspende. Nach den aktuellen ERC-Richtlinien ist jedoch auch die Herzdruckmassage ohne Atemspende zur Wiederbelebung möglich, wenn wenig geschulte Ersthelfer sich eine Beatmung nicht zutrauen oder sich ekeln.
Herzdruckmassage und Beatmung können nur dann Erfolg haben, wenn das Herz des Betroffenen möglichst rasch erneut einen eigenen Rhythmus findet. Bei vielen Notfällen aber, findet das Herz nicht in seinen eigenen Rhythmus zurück. Bei Erwachsenen liegt dem Herz-Kreislaufstillstand häufig ein Kammerflimmern zugrunde. In diesem Zustand geht die Erregung des Herzmuskels nicht von dem regulären Impulsgeber, dem sog. Sinusknoten, aus, sondern erfolgt völlig unkoordiniert und viel zu schnell von der Muskulatur der Herzkammer selbst. D. h., obwohl das Herz arbeitet, kann es kein Blut in den Kreislauf bringen. Jetzt zählt jede Minute. Wenn innerhalb von fünf Minuten keine Maßnahmen durchgeführt werden, sinkt die Überlebenschance der betroffenen Person rapide. Die Gehirnzellen fangen an abzusterben, wenn sie drei bis fünf Minuten nicht mit Sauerstoff versorgt werden. Jede Minute ohne Sauerstoffversorgung des Gehirns verschlechtert die Überlebenschance um etwa zehn Prozent. Aus diesem Grund wurden an vielen Orten mit hohem Passantenaufkommen, z. B. an Bahnhöfen, Flughäfen und Einkaufszentren automatische Defibrillatoren installiert, die auf den Einsatz durch Ersthelfer ausgelegt sind. Diese automatischen externen Defibrillatoren (AED) sind in der Lage, den Herzrhythmus automatisch zu erkennen, sich selbständig aufzuladen und die korrekte Stromdosis zu wählen. Sie lassen sich nur auslösen, wenn die Herzaktionen des Betroffenen eine Defibrillation sinnvoll erscheinen lassen.
Das neue AED-Übungsmodell unterstützt uns seit einigen Tagen im Unterricht. Durch Sprachansagen gibt es Anweisungen zum Verbessern unserer Vorgehensweise während der Defibrillation.
Es ist ganz leicht! Man kann nichts falsch machen, außer, nicht zu helfen!
B. Freyberg
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- S. Laucke
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Unser Berufsschulzentrum präsentierte sich am 23.10.2015 zum Berufsorientierungstag in Leinefelde.
Die Berufe Physiotherapeut/in sowie Medizinisch-technische/r Assistent/in, die an unserer Einrichtung in Vollzeit ausgebildet werden, standen im Mittelpunkt der Präsentation.
Wir Messebetreuer, Frau Srocke, Frau Rechtaceck und Frau Laucke, waren überrascht von der Vielzahl der Nachfragen und über das Interesse für diese sowie andere Berufsausbildungen an unserer Schule.
Der Nachmittag verging dank der hervorragenden Resonanz wie im Flug. Mit großer Zufriedenheit über den sehr guten Messeverlauf bauten wir gegen 19.00 Uhr unseren Stand ab.
Ein herzliches Dankeschön geht an Herrn Daniel für den Transport sowie an die Organisatoren vor Ort.
S. Laucke
Verantwortliche für die Messeorganisation
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- K. Krauß (Text), M. Jugert (Foto)
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Am 17.09.2015 fand im Schulteil Morgenröte ein Verkehrsaktionstag statt.
An insgesamt acht Stationen konnten sich die Schülerinnen und Schüler über verschiedene Aspekte des sicheren Fahrverhaltens informieren. Begleitet wurden diese Informationen von zahlreichen praktischen Übungssituationen, beispielsweise im Überschlag-, Brems-, Fahr-, Motorradsimulator oder am Gurtschlitten.
Wir bedanken uns bei allen Mitwirkenden der Verkehrswacht, der Polizei, des DRK und des Horizont e.V. für den erlebnisreichen und interessanten Tag.
K. Krauß
(leitende Lehrerin Abteilung 3)
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- Thüringer Allgemeine
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Quelle: TA Nordhäuser Allgemeine TANO3 Freitag, 11. September 2015
Kinderkrankenhaus in Hannover ergänzt die Ausstattung der Nordhäuser Ausbildung von MTA für Funktionsdiagnostik
Nordhausen. Das Kinderkrankenhaus "Auf der Bult" in Hannover hat ein Herz-Ultraschallgerät dem Staatlichen Berufsschulzentrum Nordhausen geschenkt. Professor Hans-Jürgen Christen und Dr. Kay Müller-Deile, Chefarzt und Oberarzt der Neuropädiatrie, übergaben gemeinsam mit Alexandra Genz, Leitende MTA für Funktionsdiagnostik der EEG-Abteilung das Herz-Ultraschallgerät an Hans-Georg Müller, Schulverwaltungsleiter im Landratsamt, stellvertretend für das Staatliche Berufsschulzentrum Nordhausen.
Das Herz-Ultraschallgerät wird in der Berufsschule im berufspraktischen Unterricht im Fach Herz-Kreislauf-Diagnostik eingesetzt. Die Auszubildenden der MTA für Funktionsdiagnostik werden so mit der gängigen Medizintechnik vertraut gemacht, bevor diese ihre Praktika in verschiedenen Einrichtungen antreten. Seit 2003 pflegt das Nordhäuser Berufsschulzentrum mit dem Kinderkrankenhaus "Auf der Bult" enge Kooperationsbeziehungen. "Die Ansprechpartner im Kinderkrankenhaus leisten eine sehr gute fachlich-pädagogische Praxisanleitung und unterstützen das Berufsschulzentrum jährlich mit einem Fachvortrag für die Auszubildenden", sagt Fachbereichsleiter Hans-Georg Müller.
"Da man im Kinderkrankenhaus mit der Qualität der Ausbildung am Berufsschulzentrum zufrieden ist, haben schon einige MTA's dort einen Arbeitsplatz gefunden." Das Berufsschulzentrum Nordhausen ist thüringenweit das einzige, das MTA für Funktionsdiagnostik ausbildet. Das neue Herz-Ultraschallgerät eröffnet nun neue Möglichkeiten im Unterricht.
Quelle: TA Nordhäuser Allgemeine TANO3 Freitag, 11. September 2015