
Nachlese
Die nachfolgenden Beiträge dieser Kategorie sollen Sie an den schulischen Ereignissen - ganz alltäglichen aber auch außergewöhnlichen - in und außerhalb des Unterrichts am Staatlichen Berufsschulzentrum Nordhausen teilhaben lassen.
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- S. Laucke
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Auszubildende werden auch im Kyffhäuserkreis händeringend gesucht. Dies wurde zu den Berufsinfotagen am vergangenen Freitag und Sonnabend deutlich. Zur Eröffnung der 15. Messe in der Bundeswehrhalle Sondershausen verwies in ihrer Ansprache die Landrätin, Frau Antje Hochwind, darauf, wie wichtig es ist, mit der Ausbildung vor Ort die Unternehmen und damit auch die Region zu stärken. Viele regionale Betriebe, bundesweite Unternehmen sowie berufsbildende Schulen warben um zukünftige Azubis, so auch wir. Unser Berufsschulzentrum war auch in diesem Jahr wieder mit einem Messestand im Nachbarkreis vertreten. Nach wie vor steht der Beruf des Physiotherapeuten hoch im Kurs, besonders die Nachfrage zu medizinischen Berufen war groß.
Intensive Gespräche führten wir vor allem am Sonnabend, als die Jugendlichen in Begleitung ihrer Familie auf der Suche nach ihrer Ausbildung unterwegs waren. Der Freitag stand eher im Mittelpunkt der Regelschulen, großen Spaß fanden die Schüler u.a. beim Speed Dating, an dem sich unsere Schule ebenfalls beteiligte.
Wir danken den Organisatoren der Messe und freuen uns, auch im nächsten Jahr wieder dabei sein zu dürfen!
S. Laucke
Verantwortliche für die Messeorganisation
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- M. Wiegleb
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"Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft" heißt ein Strategiepapier des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, in dem u. a. eine Analyse der Ausgangslage und notwendige Handlungsfelder zum Thema "Digitalisierung an Schule" zu finden sind.
"Die Bundesbildungsministerin gibt 5 Millarden Euro für freies WLAN an Schulen aus. Dann sparen sich Schüler die Kosten für eine mobile Flatrate.", hörte ich dieser Tage im Lehrerzimmer. Aha - das Thema Digitalisierung ist also in den gesellschaftlichen Fokus gerückt und wird - je nachdem, welche subjektiven Erfahrungen mit der Realisierung vergleichbarer früherer Projekte gemacht wurden - mehr oder weniger tiefsinnig reflektiert. Begriffe wie "Industrie 4.0" oder "digitale Revolution" begegnen realer Bildungslandschaft und mausern sich zu einer komplexen Herausforderung auch für den Bildungsbereich.
Die Anforderungen an die Medienkompetenzen von Lehrern und Schülern sind in den vergangen Jahren zweifellos gestiegen. Um Kinder und Jugendliche auf die spätere Arbeits- und Lebenswelt (die reale, nicht die virtuelle!) vorzubereiten, werden wohl alle Akteure gemeinsam Lernbedingungen und -methoden anpassen müssen.
In diesem Spannungsfeld hatte der Fachbereichsleiter Schulverwaltung des Landratsamts Nordhausen, Herr H.-G. Müller, am vergangenen Mittwoch ins BIC Nordthüringen eingeladen. Der Teilnehmerkreis ließ dann doch auf die größere Bedeutung des Themas schließen. Verantwortliche Mitarbeiter der Schulverwaltungen von Stadt und Landkreis Nordhausen, IT-Fachleute der beiden Schulträger, Medienpädagogen, Schulleiter und "medienkompetente" Lehrer aller Schularten der Region tauschten sich zu diesem Thema aus.
In seinem Impulsreferat zeigte Herr Olaf Kleinschmidt u. a. die aktuelle Situation, das Für und Wider, Ziele sowie Möglichkeiten und Grenzen digitaler Bildung auf. Beachtlich war dabei die Breite und Tiefe, mit der das komplexe Thema den Zuhörern nahegebracht wurde. Einst als IT-fittester Lehrer von Microsoft Deutschland, der BITCOM und der Bundeskanzlerin ausgezeichnet, gibt Kleinschmidt heute nicht nur in Deutschland Workshops und Seminare rund um das Thema Digitalisierung und versucht, Schulen im technischen und methodischen Ausbau des digitalen Unterrichts zu unterstützen.
In den anschließenden Workshops beschäftigten sich die Vertreter der Schulträger u. a. mit den Anforderungen an nachhaltige IT-Infrastrukturen an Schulen und die Teilnehmer aus den Schulen mit den Möglichkeiten digitaler Unterrichtsgestaltung. Hierbei beindruckte natürlich die vorgestellte Technik.
Klar wurde aber auch, dass angepasste pädagogische Konzepte gefragt sind, dass "alte Fragen nicht einfach nur mit neuer Technik beantwortet werden können" (O. Kleinschmidt).
Die abschließende Vorstellung der Workshop-Ergebnisse und die Definition der nächsten Schritte macht optimistisch. Sie zeigte einerseits viele Übereinstimmungen in der Bewertung des Themas durch die Sachaufwandsträger und die Lehrer. Andererseits wurde deutlich, dass auf beiden Seiten der ernste Wille besteht, die Chance, die sich aus der Bildungsinitiative für die digitale Wissensgesellschaft ergibt, von Grund auf zu denken - also nicht in einmaligen Aktionismus zu verfallen. Beleg dafür sind ganz unterschiedliche Aspekte, die im letzten Teil der Veranstaltung besprochen wurden. Das waren u. a.:
- Notwendigkeit professioneller Administration der zukünftigen schulischen IT-Infrastruktur (Investionen auch in "Manpower")
- Leasingmodelle zur Sicherung längerfristigen Supports
- Integration "digitaler Bildung" in beide Phasen der Lehrerbildung
- Lehrerweiterbildung unter besonderer Berücksichtigung der gegebenen Altersstruktur
- Einbeziehung der "Inhaltelieferanten" (z. B. Schulbuchverlage)
- sozioökonomische Fragen zur Sicherung der Teilhabe aller Schüler.
Übrigens: 5 Millarden (fünftausend Millionen!) Euro in 5 Jahren sollen wohl nach einer nicht ganz repräsentativen Berechnung ca. 99 Euro pro Schüler und Jahr in Deutschland ergeben ...
Herr Kleinschmidt hat freundlicherweise die Materialien seines Vortrags zur weiteren Verwendung zur Verfügung gestellt. Die teilweise multimedialen Dokumente geben dem Interessierten einen umfassenden Einblick in die komplexe Thematik. Empfehlenswert ist hier vor allem die Präsentation "Erfolgsbedingungen für die Weiterentwicklung von IT in der Schule".
Aber Vorsicht - hier holt uns die Realität wieder ein. Je nach Bandbreite des Internetzugangs kann der Download der Dateien leicht zur Geduldsprobe werden .
M. Wiegleb
st. Vertr. d. SL
Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft (*.pdf, 9 MB)
Erfolgsbedingungen für die Weiterentwicklung von IT in der Schule (*.pdf, 12 MB)
Aktionsprogramm Digitalisierung (*.pdf, 1,7 MB)
Lernen und handeln in der digitalen Welt - Nationaler IT-Gipfel Saarbrücken 16. - 17.11.2016 (4 MB)
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- M. Trümper
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Kevin Gröger, Sven Lider, Jakob Schneider, Johannes Willomitzer, Robert Liemann, Max Hilbert, Stephan Baumbach, Max Trifthäuser
Diese Schüler vertraten unsere Schule in der vergangenen Woche beim Wettbewerb "Jugend trainiert für Olympia" im Basketball WK I und errangen den 2. Platz .
M. Trümper
Sportlehrerin
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- S. Laucke
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Der Berufsorientierungstag fand in diesem Jahr bereits zum 15. Mal in Leinefelde statt, unser Berufsschulzentrum ist seit vier Jahren auf dieser Messe vertreten.
In den Eröffnungsansprachen wurde deutlich, wie drastisch sich die Ausbildungslandschaft in den vergangenen Jahren verändert hat. Im Jahre 2001 waren es durchschnittlich drei Bewerber, die auf eine Ausbildungsstelle kamen. Heute sind es die Ausbildungsbetriebe, die offensiv um die Jugendlichen werben.
Das Interesse für die verschiedensten Ausbildungsmöglichkeiten war am vergangenen Freitag in der Obereichsfeldhalle groß. Viele Schüler waren mit ihren Eltern auf der Suche nach der „Zukunft Arbeit“. Während ein Großteil der Besucher an unserem Messestand noch sehr unschlüssig war, fragte vor allem das männliche Geschlecht gezielt nach medizinischen Berufen. Ganz vorn stand dabei die Ausbildung zum Physiotherapeuten. Besonders die schulgeldfreie Ausbildung weckte das Interesse an dem Besuch unserer Bildungseinrichtung.
Bis 19.00 Uhr herrschte großer Andrang; für uns als Aussteller ist dies auch ein Grund, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein. Den Organisatoren im Eichsfeld ein herzliches Dankeschön!
S. Laucke
Verantwortliche für die Messeorganisation
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- Auszubildende KFZ16
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Am 2. November 2016 trafen sich um 16:00 Uhr 8 interessierte Schüler auf dem August-Bebel-Platz zu einer Stadtrallye.
Zu Beginn wurden zwei Gruppen gebildet. Jede Gruppe erhielt einen Stadtplan, ein Instruktionsblatt und einen Fragekatalog.
In den folgenden 3 Stunden lief jede Gruppe markante Gebäude der Stadt an und sammelte bedeutende Informationen über die Frauenberger Kirche, das Rathaus, den Roland, die St. Blasii Kirche, das Barfüßer Tor, den Dom zum Heiligen Kreuz und den Petri Turm. Damit ließen sich die Fragen des Kataloges beantworten.
Auf den Wegen erfuhren wir viel Interessantes über diese Stadt, die in den kommenden Jahren während der berufstheoretischen Ausbildung am SBZ-Nordhausen unser „zweites Zuhause“ sein wird und entdeckten ganz nebenbei die Altstadt mit ihren zahlreichen Geschäften und Restaurants.
Gegen 18:30 Uhr beendeten wir die Rallye mit einem kleinen Abendbrot im Aspendos in der Reichsstraße 29.
Herzlichen Dank unserem Klassenlehrer, Herrn Schürer, für die Organisation, Begleitung und die zahlreichen Ausführungen.
I. Bulut, J. Olivieri, T. Jacobi, E. Bräunling, M. Rimbeck, M. Ickert, F. Köhler, L. Mulsow
(Auszubildende KFZ16)