Nachlese
Die nachfolgenden Beiträge dieser Kategorie sollen Sie an den schulischen Ereignissen - ganz alltäglichen aber auch außergewöhnlichen - in und außerhalb des Unterrichts am Staatlichen Berufsschulzentrum Nordhausen teilhaben lassen.
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- Herzberg, Steffi
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Am 17. Juni 2026 fand im festlichen Ambiente des NYX Hotels in Erfurt die feierliche Zeugnisübergabe für die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen des Ausbildungsberufes Zahnmedizinische Fachangestellte statt. Insgesamt 73 Absolventinnen und Absolventen aus Thüringen konnten an diesem besonderen Tag ihren erfolgreichen Ausbildungsabschluss feiern.
Die Veranstaltung wurde durch einen musikalischen Auftakt eröffnet und verlieh der Feierstunde von Beginn an einen würdigen Rahmen. Im Anschluss begrüßte Dr. Ralf Kulick, Präsident der Landeszahnärztekammer Thüringen, die Absolventinnen und Absolventen, deren Familien sowie die Vertreterinnen und Vertreter der Ausbildungsbetriebe und Berufsschulen. Er würdigte die Leistungen der jungen Fachkräfte und betonte die Bedeutung einer qualifizierten Ausbildung für die zahnmedizinische Versorgung in Thüringen.
Die Festrede hielt Dr. Axel Eismann, Vorstandsreferent für die Ausbildung der Landeszahnärztekammer Thüringen. In seiner Ansprache gratulierte er den Absolventinnen und Absolventen zum erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung und ermutigte sie, ihren beruflichen Weg mit Engagement, Neugier und Verantwortungsbewusstsein fortzusetzen.
Im Namen der fünf Thüringer Berufsschulen richteten die Lehrkräfte ihre Glückwünsche an die Absolventinnen und Absolventen. Dabei wurde deutlich, dass die vergangenen drei Ausbildungsjahre von fachlichem Lernen, persönlicher Entwicklung und zahlreichen Herausforderungen geprägt waren. Besonders hervorgehoben wurde der Einsatz aller Auszubildenden, die mit Ausdauer und Engagement ihren Berufsabschluss erreicht haben.
Für das Staatliche Berufsbildungszentrum Nordhausen blickte die Klassenlehrerin Steffi Herzberg auf die gemeinsame Ausbildungszeit zurück. Die Reise begann am 21. August 2023 mit 14 Auszubildenden. In den folgenden drei Jahren mussten einige Schülerinnen die Ausbildung aus unterschiedlichen Gründen verlassen. Die verbliebenen Auszubildenden bewiesen jedoch Durchhaltevermögen und verfolgten konsequent ihr Ziel.
Besonders in Erinnerung bleiben werden gemeinsame Erlebnisse wie die Klassenfahrt zur Berufsschule „Alexander Schmorell“ am Klinikum Südstadt Rostock im Oktober 2025. Auch verschiedene Fortbildungen, unter anderem zu den Themen Prophylaxe und zahnärztliche Chirurgie, erweiterten das fachliche Wissen der angehenden Zahnmedizinischen Fachangestellten und verdeutlichten die Vielseitigkeit des Berufs.
In einer Abschlussreflexion hatten die Schülerinnen und Schüler die Aufgabe, ihrem früheren Ich am ersten Ausbildungstag einen Brief zu schreiben. Die Antworten spiegelten eindrucksvoll wider, wie sehr die jungen Menschen während ihrer Ausbildungszeit gewachsen sind. Aussagen wie „Du wirst das schaffen“, „Sei stolz auf dich“, „Bleib beim Lernen am Ball“ oder „Es war die richtige Entscheidung“ zeigten die persönliche Entwicklung und das gewonnene Selbstvertrauen der Absolventinnen und Absolventen.
Im Rahmen der Zeugnisausgabe wurden auch die Jahrgangsbesten des Staatlichen Berufsbildungszentrums Nordhausen ausgezeichnet. Für ihre hervorragenden Leistungen erhielten Julia Kaufmann (Gesamtergebnis 1,3), Sanaz Hosaini (Gesamtergebnis 1,6) und Zoe Iseke (Gesamtergebnis 2,0) eine besondere Anerkennung.
Mit der feierlichen Übergabe der Berufsschulzeugnisse endete ein bedeutender Lebensabschnitt für die jungen Fachkräfte. Die Lehrkräfte wünschten allen Absolventinnen und Absolventen Gesundheit, Erfolg, Mut, Zufriedenheit und Freude an ihrem Beruf. Die Zahnmedizin entwickelt sich stetig weiter – und mit ihr werden sich auch die neuen Zahnmedizinischen Fachangestellten weiterentwickeln.
Ein besonderer Dank gilt den Ausbildungsberaterinnen der Landeszahnärztekammer Thüringen, Ellen Böttner und Nadja Persicke, die die Ausbildung der angehenden Zahnmedizinischen Fachangestellten engagiert begleitet und unterstützt haben.
Die Schulgemeinschaft des Staatlichen Berufsbildungszentrums Nordhausen gratuliert allen Absolventinnen und Absolventen herzlich zum erfolgreichen Ausbildungsabschluss und wünscht ihnen für ihren weiteren beruflichen und privaten Lebensweg alles Gute.
Steffi Herzberg

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- Auszubildende der ZFA24
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Am 5. Juni 2026 durften wir, die angehenden Zahnmedizinischen Fachangestellten der Klasse ZFA24, einen besonderen Gast in unserer Schule begrüßen. „Zahnschwester“ Anke kam gemeinsam mit ihrem Begleiter Bello zu uns und gab uns spannende Einblicke in die Welt der zahnmedizinischen Gruppenprophylaxe.
Während des Besuchs erfuhren wir viel Wissenswertes rund um die Mundgesundheit von Kindern und Jugendlichen. Wir lernten verschiedene Zahnputzmethoden kennen, sprachen darüber, wann die Zahnpflege beginnen sollte und warum Kauen für Babys gesünder ist als dauerhaftes Nuckeln. Besonders interessant fanden wir die vielen praktischen Tipps, wie wir Kinder und Eltern später für eine gute Mundhygiene begeistern können.
Außerdem erhielten wir Einblicke in die Arbeit der Gruppenprophylaxe, lernten deren Kooperationspartner kennen und beschäftigten uns mit Ernährungsempfehlungen für Kinder und Jugendliche. Dabei wurde uns bewusst, wie wichtig Präventionsarbeit für die langfristige Zahngesundheit ist.
Ein echtes Highlight war der praktische Teil mit dem Zahnputzmodell Bello. Hier konnten wir die KAI-Systematik anwenden, unser Wissen direkt umsetzen und unsere praktischen Fähigkeiten vertiefen. Das machte nicht nur viel Spaß, sondern zeigte uns auch, wie wichtig anschauliches Lernen für die Vermittlung von Zahngesundheit ist.
Wir bedanken uns herzlich bei unserer Lehrerin Frau Herzberg für die Organisation dieses interessanten Tages und bei der Zahngesundheitsexpertin Anke Heidecke für die spannenden Einblicke, ihre Begeisterung für das Thema und die vielen wertvollen Informationen, die sie mit uns geteilt hat.
Für uns war es ein abwechslungsreicher und lehrreicher Tag, von dem wir viele wichtige Impulse für unsere weitere Ausbildung mitnehmen konnten.
Auszubildende der ZFA24

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- Pauline Hoyer, Leonie Müller (BG26T-W)
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Nachdem wir beim Planspiel Börse den 1. Platz belegt hatten, durften wir an der Siegerfahrt nach Leipzig teilnehmen.
Unser erster Programmpunkt war der Besuch des MDR-Towers. Von dort aus hatten wir einen tollen Ausblick über die Stadt Leipzig und konnten viele bekannte Sehenswürdigkeiten von oben betrachten.
Anschließend hatten wir etwa eineinhalb Stunden Freizeit. Diese Zeit nutzten wir, um durch die Innenstadt zu bummeln, shoppen zu gehen oder einfach die Atmosphäre der Stadt zu genießen.
Danach ging es für uns zum BMW-Werk Leipzig. Zunächst stärkten wir uns bei einem gemeinsamen Mittagessen. Die Auswahl war groß und für jeden Geschmack war etwas dabei. Das Essen war sehr lecker und bot eine gute Grundlage für den nächsten Programmpunkt.
Im Anschluss erhielten wir eine Führung durch das BMW-Werk. Dort konnten wir spannende Einblicke in die Produktion moderner Fahrzeuge gewinnen. Besonders beeindruckend war es zu sehen, wie die einzelnen Arbeitsschritte ineinandergreifen und wie viele Prozesse heute automatisiert ablaufen. Die Kombination aus moderner Technik, Roboter und der Arbeit der Mitarbeitenden machte die Führung sehr interessant und abwechslungsreich.
Nach den vielen Eindrücken traten wir schließlich die Heimreise mit dem Bus an. Die Siegerfahrt war ein tolles Erlebnis und ein gelungener Abschluss unserer erfolgreichen Teilnahme am Planspiel Börse.
Pauline und Leonie

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- Ostwald, Carolin
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Im Rahmen der diesjährigen Projektwoche absolvierten die Schülerinnen und Schüler der Klassen GP27A und GP27B ein intensives, dreitägiges Seminar zum Thema „Sterben, Tod und Trauer“. Das Seminar, das im Konferenzraum des KMG Klinikums Sondershausen stattfand, bot den angehenden Pflegefachkräften Raum für eine tiefgehende theoretische und praktische Auseinandersetzung mit einem der sensibelsten Bereiche ihres künftigen Berufsfeldes.
Der Fokus der drei Tage lag nicht nur auf der pflegerischen Versorgung schwerstkranker Menschen, sondern auch auf der eigenen emotionalen Reflexion. Die Schüler beschäftigten sich intensiv mit den Sterbephasen nach Elisabeth Kübler-Ross, den Zeichen des nahenden Todes sowie der bedürfnisorientierten Begleitung am Lebensende.
Besonders prägend waren die Exkursionen, die den Schülern Einblicke jenseits des Klinikalltags ermöglichten:
- Am ersten Tag startete das Seminar mit einer Hausführung im KMG Klinikum inklusive des Besuchs der Pathologie mit den Kühlzellen.
- Der zweite Tag stand im Zeichen der Bestattungskultur mit einem Besuch im Bestattungshaus Hettler in Sondershausen.
- Zuletzt bildete die Besichtigung des Krematoriums im Harz (Kinderode) den Abschluss der Exkursionen.
Wir lernten, dass die Versorgung Verstorbener eine Aufgabe ist, die mit höchstem Respekt, Behutsamkeit und Würde durchgeführt werden muss. Ein herzlicher Dank gilt dem Bestattungshaus Hettler Sondershausen sowie dem Krematorium im Harz für die wertvollen Einblicke in die würdevolle Gestaltung des letzten Weges eines Menschen. Diese Erfahrungen helfen unseren Schülern dabei, Berührungsängste abzubauen und eine professionelle, empathische Haltung für ihre spätere Arbeit in der Palliativversorgung zu entwickeln.
Carolin Ostwald

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- Ostwald, Carolin
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Am 20. April 2026 tauschten die Schülerinnen und Schüler der Klassen GP27A und GP27B das Klassenzimmer gegen die Praxis. Im Rahmen der diesjährigen Projektwoche besuchten sie das DRK Pflegeheim „Marienweg“ in Nordhausen, um eigenständig geplante Angebote zur sinnstiftenden Aktivierung und Beschäftigung umzusetzen.
Nach einer intensiven theoretischen Vorbereitung im Unterricht (Lernfeld 9), in der Themen wie Alltagsstrukturierung und biografieorientierte Aktivierung im Fokus standen, ging es an die praktische Umsetzung. Die Schüler entwickelten vielfältige Angebote, die genau auf die Ressourcen und Interessen der Bewohner zugeschnitten waren.
Die Highlights des Tages
- Klassiker neu erlebt: Eine Gruppe begeisterte die Senioren mit einer spannenden Runde Zahlen-Bingo.
- Sportlich aktiv: Unter dem Motto „Sportangebot“ konnten sich die Bewohner beim Dosenwerfen, Bowling und Zeitungziehen beweisen, was sichtlich für Freude und Bewegung sorgte.
- Fit im Kopf und in den Händen: Mit gezielten Spielen zur Förderung von Konzentration und Motorik, wie dem Farb-Ball-Zielspiel, wurden die kognitiven und haptischen Fähigkeiten der Senioren spielerisch trainiert.
Das Ziel der Aktion war es, durch gezielte Reize einer sensorischen Deprivation vorzubeugen und den Bewohnern eine Teilhabe am sozialen Leben zu ermöglichen. Nach der Durchführung kehrten die Klassen zur gemeinsamen Auswertung mittels Mentimeter in die Schule zurück. Der Tag war für beide Seiten eine Bereicherung: Die Schüler konnten wertvolle praktische Erfahrungen in der Kommunikation und Interaktion mit Pflegebedürftigen sammeln, während die Bewohner einen abwechslungsreichen Vormittag genossen.
Carolin Ostwald





