Nachlese
Die nachfolgenden Beiträge dieser Kategorie sollen Sie an den schulischen Ereignissen - ganz alltäglichen aber auch außergewöhnlichen - in und außerhalb des Unterrichts am Staatlichen Berufsschulzentrum Nordhausen teilhaben lassen.
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- Auszubildende der ZFA24
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Am 5. Juni 2026 durften wir, die angehenden Zahnmedizinischen Fachangestellten der Klasse ZFA24, einen besonderen Gast in unserer Schule begrüßen. „Zahnschwester“ Anke kam gemeinsam mit ihrem Begleiter Bello zu uns und gab uns spannende Einblicke in die Welt der zahnmedizinischen Gruppenprophylaxe.
Während des Besuchs erfuhren wir viel Wissenswertes rund um die Mundgesundheit von Kindern und Jugendlichen. Wir lernten verschiedene Zahnputzmethoden kennen, sprachen darüber, wann die Zahnpflege beginnen sollte und warum Kauen für Babys gesünder ist als dauerhaftes Nuckeln. Besonders interessant fanden wir die vielen praktischen Tipps, wie wir Kinder und Eltern später für eine gute Mundhygiene begeistern können.
Außerdem erhielten wir Einblicke in die Arbeit der Gruppenprophylaxe, lernten deren Kooperationspartner kennen und beschäftigten uns mit Ernährungsempfehlungen für Kinder und Jugendliche. Dabei wurde uns bewusst, wie wichtig Präventionsarbeit für die langfristige Zahngesundheit ist.
Ein echtes Highlight war der praktische Teil mit dem Zahnputzmodell Bello. Hier konnten wir die KAI-Systematik anwenden, unser Wissen direkt umsetzen und unsere praktischen Fähigkeiten vertiefen. Das machte nicht nur viel Spaß, sondern zeigte uns auch, wie wichtig anschauliches Lernen für die Vermittlung von Zahngesundheit ist.
Wir bedanken uns herzlich bei unserer Lehrerin Frau Herzberg für die Organisation dieses interessanten Tages und bei der Zahngesundheitsexpertin Anke Heidecke für die spannenden Einblicke, ihre Begeisterung für das Thema und die vielen wertvollen Informationen, die sie mit uns geteilt hat.
Für uns war es ein abwechslungsreicher und lehrreicher Tag, von dem wir viele wichtige Impulse für unsere weitere Ausbildung mitnehmen konnten.
Auszubildende der ZFA24

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- Pauline Hoyer, Leonie Müller (BG26T-W)
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Nachdem wir beim Planspiel Börse den 1. Platz belegt hatten, durften wir an der Siegerfahrt nach Leipzig teilnehmen.
Unser erster Programmpunkt war der Besuch des MDR-Towers. Von dort aus hatten wir einen tollen Ausblick über die Stadt Leipzig und konnten viele bekannte Sehenswürdigkeiten von oben betrachten.
Anschließend hatten wir etwa eineinhalb Stunden Freizeit. Diese Zeit nutzten wir, um durch die Innenstadt zu bummeln, shoppen zu gehen oder einfach die Atmosphäre der Stadt zu genießen.
Danach ging es für uns zum BMW-Werk Leipzig. Zunächst stärkten wir uns bei einem gemeinsamen Mittagessen. Die Auswahl war groß und für jeden Geschmack war etwas dabei. Das Essen war sehr lecker und bot eine gute Grundlage für den nächsten Programmpunkt.
Im Anschluss erhielten wir eine Führung durch das BMW-Werk. Dort konnten wir spannende Einblicke in die Produktion moderner Fahrzeuge gewinnen. Besonders beeindruckend war es zu sehen, wie die einzelnen Arbeitsschritte ineinandergreifen und wie viele Prozesse heute automatisiert ablaufen. Die Kombination aus moderner Technik, Roboter und der Arbeit der Mitarbeitenden machte die Führung sehr interessant und abwechslungsreich.
Nach den vielen Eindrücken traten wir schließlich die Heimreise mit dem Bus an. Die Siegerfahrt war ein tolles Erlebnis und ein gelungener Abschluss unserer erfolgreichen Teilnahme am Planspiel Börse.
Pauline und Leonie

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- Ostwald, Carolin
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Im Rahmen der diesjährigen Projektwoche absolvierten die Schülerinnen und Schüler der Klassen GP27A und GP27B ein intensives, dreitägiges Seminar zum Thema „Sterben, Tod und Trauer“. Das Seminar, das im Konferenzraum des KMG Klinikums Sondershausen stattfand, bot den angehenden Pflegefachkräften Raum für eine tiefgehende theoretische und praktische Auseinandersetzung mit einem der sensibelsten Bereiche ihres künftigen Berufsfeldes.
Der Fokus der drei Tage lag nicht nur auf der pflegerischen Versorgung schwerstkranker Menschen, sondern auch auf der eigenen emotionalen Reflexion. Die Schüler beschäftigten sich intensiv mit den Sterbephasen nach Elisabeth Kübler-Ross, den Zeichen des nahenden Todes sowie der bedürfnisorientierten Begleitung am Lebensende.
Besonders prägend waren die Exkursionen, die den Schülern Einblicke jenseits des Klinikalltags ermöglichten:
- Am ersten Tag startete das Seminar mit einer Hausführung im KMG Klinikum inklusive des Besuchs der Pathologie mit den Kühlzellen.
- Der zweite Tag stand im Zeichen der Bestattungskultur mit einem Besuch im Bestattungshaus Hettler in Sondershausen.
- Zuletzt bildete die Besichtigung des Krematoriums im Harz (Kinderode) den Abschluss der Exkursionen.
Wir lernten, dass die Versorgung Verstorbener eine Aufgabe ist, die mit höchstem Respekt, Behutsamkeit und Würde durchgeführt werden muss. Ein herzlicher Dank gilt dem Bestattungshaus Hettler Sondershausen sowie dem Krematorium im Harz für die wertvollen Einblicke in die würdevolle Gestaltung des letzten Weges eines Menschen. Diese Erfahrungen helfen unseren Schülern dabei, Berührungsängste abzubauen und eine professionelle, empathische Haltung für ihre spätere Arbeit in der Palliativversorgung zu entwickeln.
Carolin Ostwald

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- Ostwald, Carolin
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Am 20. April 2026 tauschten die Schülerinnen und Schüler der Klassen GP27A und GP27B das Klassenzimmer gegen die Praxis. Im Rahmen der diesjährigen Projektwoche besuchten sie das DRK Pflegeheim „Marienweg“ in Nordhausen, um eigenständig geplante Angebote zur sinnstiftenden Aktivierung und Beschäftigung umzusetzen.
Nach einer intensiven theoretischen Vorbereitung im Unterricht (Lernfeld 9), in der Themen wie Alltagsstrukturierung und biografieorientierte Aktivierung im Fokus standen, ging es an die praktische Umsetzung. Die Schüler entwickelten vielfältige Angebote, die genau auf die Ressourcen und Interessen der Bewohner zugeschnitten waren.
Die Highlights des Tages
- Klassiker neu erlebt: Eine Gruppe begeisterte die Senioren mit einer spannenden Runde Zahlen-Bingo.
- Sportlich aktiv: Unter dem Motto „Sportangebot“ konnten sich die Bewohner beim Dosenwerfen, Bowling und Zeitungziehen beweisen, was sichtlich für Freude und Bewegung sorgte.
- Fit im Kopf und in den Händen: Mit gezielten Spielen zur Förderung von Konzentration und Motorik, wie dem Farb-Ball-Zielspiel, wurden die kognitiven und haptischen Fähigkeiten der Senioren spielerisch trainiert.
Das Ziel der Aktion war es, durch gezielte Reize einer sensorischen Deprivation vorzubeugen und den Bewohnern eine Teilhabe am sozialen Leben zu ermöglichen. Nach der Durchführung kehrten die Klassen zur gemeinsamen Auswertung mittels Mentimeter in die Schule zurück. Der Tag war für beide Seiten eine Bereicherung: Die Schüler konnten wertvolle praktische Erfahrungen in der Kommunikation und Interaktion mit Pflegebedürftigen sammeln, während die Bewohner einen abwechslungsreichen Vormittag genossen.
Carolin Ostwald

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- Wiegleb, Mathias
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Alles Gute und viel Erfolg auf dem privaten und beruflichen Lebensweg wünschen Ihnen
Ihre Lehrerinnen und Lehrer des SBZ Nordhausen
Am 5. Juni 2026 erhielten die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen der dualen Berufsausbildung im feierlichen Rahmen ihre schulischen Abschlusszeugnisse. Gemeinsam mit Familienangehörigen, Vertretern der Ausbildungsbetriebe, Lehrkräften der Abteilung 1 sowie weiteren Gästen feierten die jungen Fachkräfte einen wichtigen Meilenstein ihres beruflichen Weges.
Den musikalischen Auftakt zur Veranstaltung machte Frau Jessica Buntfuß von der Kreismusikschule Nordhausen mit dem Klavierstück „Passacaglia“. Weitere musikalische Beiträge, darunter die Titel „Forever Young“ und „Heaven“, gaben der Veranstaltung einen musikalischen Rahmen.
Frau Nicole Bettge-Winsel und der Abteilungsleiter der Abteilung 1, Herr Matthias Böning begrüßten die Anwesenden in der Aula des Schulteils Morgenröte und führten auf angenehme Weise durch die Veranstaltung.
In seiner Festrede würdigte unser Schulleiter, Herr Martin Drick, die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen und gratulierte ihnen zum erfolgreichen Abschluss des schulischen Teils ihrer Berufsausbildung. Er betonte, dass mit dem Eintritt ins Berufsleben nicht nur neue Freiheiten, sondern auch neue Verantwortungen verbunden seien. Unter dem Leitgedanken „Freiheit und Verantwortung“ hob er die Bedeutung der verschiedenen Ausbildungsberufe hervor – von Verkäuferinnen und Verkäufern sowie Einzelhandelskaufleuten über Kaufleute für Büromanagement bis hin zu den Fachkräften für Metalltechnik. Sie alle werden künftig Verantwortung in ihren Unternehmen übernehmen und mit ihrem Fachwissen einen wichtigen Beitrag für Wirtschaft und Gesellschaft leisten. Abschließend ermutigte der Schulleiter die Absolventinnen und Absolventen, ihre neu gewonnene Freiheit mutig zu nutzen, neugierig zu bleiben und die Zukunft aktiv mitzugestalten. Mit den besten Wünschen für den weiteren beruflichen und privaten Weg leitete er zur Bestenehrung der jeweiligen Berufsgruppen über:
- Luisa Sidney Dornig (KBM23) | 1,2
- Judy Rasch (KBM23) | 1,5
- Max Deterding (KEV23) | 1,0
- Angelina Decker (KEV24B) | 1,2
- Louis Piskulla (KM23) | 1,8 (vorzeitiger Abschluss)
- Jonas Teichmann (KM23) | 1,8 (vorzeitiger Abschluss)
Eingeleitet von Brian Adams Song „Haven“, vorgetragen von Frau Lina Kurch (Gesang) und Frau Simona-Daniela Natu (Klavier), folgte die Zeugnisübergabe durch die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer an die jungen Fachkräfte in den Berufsgruppen
- Kauffrau/-mann für Büromanagement (Herr Steffen Tretner)
- Kauffrau/-mann im Einzelhandel (Herr Steffen Tretner)
- Verkäufer/in (Frau Antje Aderhold, Frau Nicole Bettge-Winsel)
- Konstruktionsmechaniker (Herr Peter Riemekasten)
- Fachkraft für Metalltechnik (Frau Annette Hirschfeld, Herr Stefan Hempel)
- Maschinen- und Anlagenführer (Herr Stefan Hempel)
"Time to say goodbye" (F. Sartori), am Klavier vorgetragen von Frau Jessica Buntfuß, bildete den Schlusspunkt der Feierstunde.
Das Team des SBZ Nordhausen gratuliert allen Absolventinnen und Absolventen herzlich und wünscht einen erfolgreichen Start ins Berufsleben.
Wir danken
- Lina Kurch (Gesang) und Jessica Buntfuß (Klavier) von der Kreismusikschule Nordhausen für die passende musikalische Umrahmung unter Leitung von Frau Simona-Daniela Natu (Klavier)
- dem Förderverein „Staatliches Berufsschulzentrum Nordhausen e. V.“ für die finanzielle Unterstützung
- dem Blumenladen Arndt (Heringen)
- Frau Antje Aderhold für Planung, Organisation und Assistenz während der Veranstaltung.
M. Wiegleb
(st. Vertr. d. SL)
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