
Nachlese
Die nachfolgenden Beiträge dieser Kategorie sollen Sie an den schulischen Ereignissen - ganz alltäglichen aber auch außergewöhnlichen - in und außerhalb des Unterrichts am Staatlichen Berufsschulzentrum Nordhausen teilhaben lassen.
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- M. Wiegleb (Text/Foto), C. Keil (Foto)
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... verkündete eines der Motto-Plakate heute Morgen am Haus 3 in der Straße der Genossenschaften. Wie man aber an anderer Stelle lesen konnte, gibt der Klügere bekanntlich nach und so feierten die Schülerinnen und Schüler der Klassen BG15 Wirtschaft und Technik des Beruflichen Gymnasiums gemeinsam mit vielen anderen ihren letzten Schultag.
Übereinstimmend bestätigten die meisten "Zeugen" dieses Ereignisses einen gelungenen "Anfang vom Ende" nach durchschnittlich 13 Jahren Schule.
Bleiben nur noch die Abiturprüfungen, zu denen wir allen Beteiligten viel Erfolg und auch ein bisschen Glück wünschen.
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- M. Wiegleb
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Eindeutig - der Frühling ist inzwischen auch am Schulteil 1 in der Straße der Genossenschaften angekommen.
Prompt ploppen ringsum nicht nur die Blütenkelche der Frühlingsblumen auf und so manches eigenartige Gewächs trollt sich über den Schulhof.
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- S. Wiesner (Text), C. Keil (Foto)
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Unvergessliche Tage im Land des Tees und der Doppelstockbusse
„Das Größte Geheimnis der Engländer ist, warum sie nicht auswandern.“, sagte einst der israelischer Schriftsteller Ephraim Kishon. Doch was verbirgt sich hinter diesem Geheimnis? Sind es der Tee, die „Fish and Chips“, die Doppelstockbusse und ihr Humor? Oder sind dies alles nur Klischees über den am dichtesten besiedelten Landesteil im Vereinigten Königreich Großbritannien?
Dass England ein vielseitiges und schönes Land ist, erfuhren die meisten von uns bis jetzt durch Bilder und Berichte aus dem Internet oder Fernsehen, durch Erfahrungen von Freunden oder durch unsere Englischlehrer, welche von ihrem Lieblingsland schwärmten.
Doch nun war es so weit. In der Woche vom 28.03. - 03.04.2015 ging es für 37 Schülerinnen und Schüler sowie eine Lehrerin und drei Lehrer des Beruflichen Gymnasiums auf die Reise. Nach einer langen aber problemlosen Fahrt mit dem Bus und der Fähre erreichten wir England. Ein typisch englisches Wetter empfing und begleitete uns bis nach Brighton, wo wir die gesamten Tage nächtigten. Es ist eine sehr schöne Stadt, direkt an der Küste, mit einer wunderbaren Seebrücke und einer tollen Innenstadt. Dort waren kleine sowie große Geschäfte, viele Restaurants und typisch englische Pubs zu finden.
Das Regenwetter, welches England meist nachgesagt wird, verflog jedoch schnell und wir verlebten unsere Tage bei Sonne und einer Briese Wind. An zwei Tagen ging es nach London. Eine Stadtrundfahrt mit einem charmanten englischen Reiseführer und eine Schifffahrt über die Themse informierten uns über die Hauptstadt und zeigten den Großteil der eindrucksvollen Sehenswürdigkeiten. Diese Metropole mit 8,4 Millionen Einwohnern ist ständig im Wachstum und Wandel. Für uns sind dies unvorstellbare Größen und wir waren mehr als beeindruckt.
Im Voraus wurden Ausflugsziele geplant. Wir besuchten ein Museum in Greenwich und machten eine wunderschöne Klippenwanderung. Außerdem hatten wir viel Freizeit, in der wir auf eigenen Beinen die Gegend erkundeten. Dies gab uns ein eigens Bild. Wir lernten ein Land kennen, welches durch seine wunderschöne, beruhigende Landschaft und seine lauten, aufgewühlten Großstädte fassettenreicher nicht sein kann. Wir trafen auf äußerst freundliche und hilfsbereite Menschen, die immer offen für uns waren. Es bildeten sich Freundschaften und wir realisierten wehleidig, dass dies wohl unsere letzte gemeinsame Fahrt war.
Mit einem mehrstündigen Aufenthalt in Hastings und einer langen Heimreise endete unsere Fahrt. Nicht nur mehr Englischkenntnisse, sondern auch eine Menge Erfahrungen und schöne Erinnerungen nehmen wir mit. Wir bedanken uns bei allen, die diese Reise ermöglicht haben, einschließlich bei unserem Busfahrer für eine gute Fahrt. Ein Dankeschön an Frau Klippstein, Frau Backhaus, Herrn Pritzl, Herrn Kämmer und Herrn Franke, welche immer lustig, großzügig und mit einem offenen Ohr für uns da waren. Ebenfalls aber auch ein „Daumen hoch“ an alle Schüler. Wir waren alle zuverlässig und haben diese Reise zu dem gemacht, was sie war … einfach nur toll!
S. Wiesner (Text), C. Keil (Foto)
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- C. Bastubbe
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In diesem Jahr haben wieder zahlreiche Gruppen in ganz Europa am Planspiel Börse teilgenommen. Auch an unserer Schule nahmen bis zu 10 Spielgruppen teil. Drei Gruppen waren erfolgreich und kamen bis unter die besten 11 Plätze.
Die Sparkasse Nordhausen veranstaltete auch in diesem Jahr wieder eine Überraschungsreise für die ersten 13 Siegergruppen. Diesmal ging es nach Schmalkalden ins „Viba – Werk“.
Am 20. März 2015 trafen sich alle früh am Morgen, um mit den Bus nach Schmalkalden zu fahren. Dort angekommen gab es einen kleinen Einstiegsfilm in die tolle Nougat – Produktion. Danach hatten die Schüler, Azubis, Lehrer, Eltern und Mitarbeiter der KSK eine Führung durch das Gebäude, welches von außen auch wie eine Pralinenschachtel aussieht. Schon während der Führung konnte jedermann zahlreiche Pralinen, Fruchtschnitten und Nussarten probieren. Außerdem gab es einen eindrucksvollen Nougatbrunnen, von dem man kosten durfte.
Doch das Highlight kam erst noch. Die Sparkasse Nordhausen organisierte einen Schnupperkurs, indem alle Beteiligten ihre eigenen Nougatpralinen herstellen durften. Auch während dem Schnupperkurs hatte man viele Möglichkeiten zu naschen. Wer noch nicht genug von den Köstlichkeiten hatte, durfte das flüssige Nougat aus den eigenen Spritzbeuteln schlecken.
Nachdem alle ihre eigenen Pralinen hergestellt hatten, gab es noch Mittagessen im Viba – Werk. Jeder durfte sich hierbei sein Lieblingsgericht im Voraus auswählen. Ob Pizza, Nudeln, Steak oder Salat, alles war dabei. Zum Schluss konnte man noch in der hauseigenen Filiale Viba – Produkte einkaufen.
Am Nachmittag fuhren alle noch in das Zentrum der Stadt Schmalkalden, welche zu 90 Prozent aus Fachwerkhäusern besteht. Dort hatte jedweder noch zwei Stunden Freizeit und konnte die kleine, aber doch beschauliche Stadt besuchen.
Nach einen schönen Tag in Schmalkalden waren allesamt am Abend wieder in Nordhausen angekommen.
„Der Tag war großartig und ich habe für meine ganze Familie Pralinen mit ihren Namen darauf hergestellt. Ich kann es nur jedem empfehlen, das Viba – Werk in Schmalkalden zu besuchen. Es ist ein Erlebnis für die ganze Familie und ich werde auf jeden Fall mit meinen Großeltern, welche das Nougat von Viba himmlisch finden, ein zweites Mal hinfahren.“
C. Bastubbe
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- J. Piper
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Nordhausen (pln 38/15). Wie sich die Bedingungen in der beruflichen Ausbildung weiter verbessern lassen, darüber haben sich heute die Beigeordneten des Landkreises Jutta Krauth und Stefan Nüßle und Ulrich Preiß, Leiter des Berufsschulzentrums, ausgetauscht. In diesem Jahr plant der Landkreis als Schulträger wieder neue Investitionen in die technische Ausstattung der Berufsschule, darunter CNC- und CAD-Software und medizinische Funktionsdiagnostik.
Dies setzt die Investitionen in den zurückliegenden fünf Jahren von rund 300.000 Euro in berufsfeldbezogene Ausrüstung fort, beispielsweise in ein Fahrzeugdiagnosesystem, einen Motorschulungsstand, hochwertige Geräte für die medizinische Ausbildung oder ein Friseurkabinett.
"Um unseren breit gefächerten Berufsschulstandort zu erhalten, müssen wir den sich teilweise rasch entwickelnden Anforderungen der Unternehmen gerecht werden, um eine hohe Qualität des Unterrichts zu gewährleisten und damit als Landkreis unseren Beitrag leisten, den Ausbildungsmarkt in unserer Region abzusichern", sagt die amtierende Landrätin Jutta Krauth. "Neben der Ausstattung gehört dazu die Lehrerausbildung. Wir haben den Vorteil, dass wir Lehramtsanwärter hier vor Ort auf das 2. Staatsexamen vorbereiten und auch selbst Prüfungen abnehmen. Wir werden uns in Erfurt dafür einsetzen, dass dies auch zukünftig erhalten bleibt."
Vor ziemlich genau zwei Jahren hat der Kreistag beschlossen, dass die bisherigen zwei Berufsschulen zu einem großen Berufsschulzentrum zusammengeschlossen werden, um die berufliche Ausbildung zu optimieren und effizienter zu gestalten. „Unser Ziel war und ist es, den Berufsschulstandort Nordhausen zu stärken – im Einklang mit dem gemeinsamen Berufsschulnetz, das wir mit den drei anderen Nordthüringer Landkreisen gestalten“, sagt Jutta Krauth. „Denn es ist wichtig für die Unternehmen vor Ort, gute Ausbildungsbedingungen anbieten zu können und dazu gehören kurze Wege zur Berufsschule.“
Erforderlich ist die Konzentration im Berufsschulbereich auch aufgrund der zurückgehenden Schülerzahlen. Während vor zehn Jahren noch rund 3.000 Schüler die Schulteile des Berufsschulzentrums besucht haben, sind es heute knapp 1.400 Schüler – davon etwa 220 im Beruflichen Gymnasium und rund 670 Auszubildende im dualen Bereich, darunter die Berufsfelder Wirtschaft und Verwaltung, Metall- und Kfz-Technik und medizinische Berufe. "In der jetzt vorgelegten Schulnetzplanung gehen wir davon, dass die Schülerzahlen relativ konstant bleiben oder nur leicht sinken werden, weil wir hier Ausbildungsberufe mit großen Zukunftschancen anbieten", so Stefan Nüßle.
Dazu zählen beispielsweise Industrie-, Konstruktions- und Zerspanungsmechaniker, Kraftfahrzeugmechatroniker, Gesundheits- und Krankenpfleger, Physiotherapeuten oder medizinisch-technische Assistenten für Funktionsdiagnostik. "Bei uns ist der Anteil höher qualifizierter Ausbildungsberufe vergleichsweise hoch, was durch die großen Unternehmen hier vor Ort bedingt ist", so Schulleiter Ulrich Preiß. Für diese anspruchsvollen Berufsbilder könne das Berufschulzentrum gute Bedingungen bieten, was auch die jahrelange gute Zusammenarbeit mit den Firmen belege.
In den Berufsschulstandort in der Straße der Genossenschaften hat der Landkreis seit 1991 rund 2,9 Mio. Euro investiert, die letzten größeren Maßnahmen im Rahmen des Konjunkturpakets II. Die Landkreisverwaltung plant, die Gebäudesubstanz weiter zu sanieren. Der Schulteil Morgenröte ist für gut 9,3 Mio. Euro umfassend saniert worden.
J. Piper
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Landkreis Nordhausen