Nachlese
Die nachfolgenden Beiträge dieser Kategorie sollen Sie an den schulischen Ereignissen - ganz alltäglichen aber auch außergewöhnlichen - in und außerhalb des Unterrichts am Staatlichen Berufsschulzentrum Nordhausen teilhaben lassen.
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- BG27
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Am 06.05.2026 hieß es für die Klasse BG27G im Fach Gesundheit mit erhöhtem Anforderungsniveau raus aus dem Klassenzimmer und hinein in die öffentliche Vortragsreihe des Südharz Klinikum Nordhausen. Anlass war der „Tag gegen den Schlaganfall“ – ein Thema, das aktueller und wichtiger kaum sein könnte.
Unter dem Titel „Die unsichtbaren Folgen“ nahm uns der Chefarzt der Klinik für Neurologie, Dr. med. Daniel Bittner, mit auf eine spannende Reise durch die moderne Schlaganfallmedizin. Schnell wurde uns klar - ein Schlaganfall betrifft nicht nur ältere Menschen, er kommt oft plötzlich und ohne Vorwarnung.
Besonders eindrucksvoll war das sogenannte Penumbra-Konzept. Dabei erklärte Dr. Bittner, dass es nach einem Schlaganfall Hirnareale gibt, die zwar bedroht, aber noch nicht endgültig zerstört sind. Genau diese „Penumbra“ müsse so schnell wie möglich gerettet werden. Deshalb gilt in der Neurologie der entscheidende Satz - „Zeit ist Gehirn.“ Innerhalb von etwa 4,5 Stunden bestehen besonders gute Chancen, Schäden zu begrenzen und Leben zu retten.
Auch moderne Behandlungsmöglichkeiten und innovative Entwicklungen in der Schlaganfalltherapie wurden vorgestellt. Dabei ging es unter anderem um die Frage, wie Ärztinnen und Ärzte heute noch gezielter erkennen können, welche Patientinnen und Patienten von bestimmten Therapien profitieren.
Erstaunlich fanden viele von uns die Entwicklung der letzten Jahre. Die Sterberate bei Schlaganfällen ist massiv gesunken. Gründe dafür sind vor allem bessere Akutmaßnahmen, moderne Diagnostik und die enorme Bedeutung spezialisierter Stroke Units. Dort arbeiten verschiedene Fachbereiche eng zusammen, um Betroffene schnell und effektiv zu behandeln.
Doch der wichtigste Punkt des Vortrags lautete - Vorbeugen ist möglich! Laut Dr. Bittner könnten rund 80 % aller Schlaganfälle verhindert werden. Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Rauchen, Bewegungsmangel, Diabetes oder Stress erhöhen die Gefahr deutlich. Je mehr Risikofaktoren zusammenkommen, desto höher wird das persönliche Risiko. Besonders wichtig sei außerdem die sogenannte Sekundärprophylaxe, also Maßnahmen zur Vermeidung eines zweiten Schlaganfalls. Welche Therapie sinnvoll ist, hängt dabei immer von der jeweiligen Ursache ab.
Sehr praxisnah wurde es beim sogenannten FAST-Test, mit dem man typische Warnzeichen eines Schlaganfalls schnell erkennen kann:
- Face – Hängt ein Mundwinkel?
- Arms – Kann eine Person beide Arme heben?
- Speech – Ist die Sprache verwaschen?
- Time – Sofort den Notruf wählen!
Denn eines wurde im Vortrag immer wieder betont - ein Schlaganfall ist ein absoluter Notfall!
Für die Klasse BG27G war dieser Nachmittag weit mehr als nur Unterricht außerhalb der Schule. Der Vortrag zeigte eindrucksvoll, wie wichtig medizinische Aufklärung, Prävention und schnelles Handeln sind und, dass wirklich jeder selbst etwas für seine Gesundheit tun kann.
Ein herzliches Dankeschön geht an Frau Herzberg für die Organisation und die Begleitung dieser interessanten und lehrreichen Exkursion.
BG26
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- Kathalena Friedrich
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Drei Tage voller Eindrücke, Spaß und ein bisschen Lernen durfte natürlich auch nicht fehlen. Zwischen klassischem Sightseeing und Fischbrötchen essen haben wir Hamburg von seiner schönsten Seite erlebt, inklusive Comedyshow und einer sehr ehrgeizigen Runde Movie Mini Golf. ⛳️

Am letzten Tag wurde es dann nochmal fachlich spannend: Im Epilepsie Zentrum Hamburg haben wir Einblicke in die Diagnostik und Therapie im Epilepsie-Monitoring bekommen und konnten einiges für unsere Ausbildung mitnehmen 🧠.

Neben einem spannende Vortrag über verschiedene Krankheitsbilder und wie man diese richtig diagnostiziert, durften wir sogar selber mit Hand anlegen und beim Setzen der Elektroden helfen.
Eine perfekte Mischung aus Klassenfahrt-Feeling, Teamzeit und neuem Wissen 🤍.
Kathalena Friedrich
FD26

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- Nele Steuck
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Wir, die Physios aus dem 3. Lehrjahr, waren am 28.04.2026 im La Vita Fitness in Sondershausen.
Viel Spaß und Anstrengung bereitete uns der Trainer in Sachen BodyPump, Intervalltraining, Grit, in denen er uns mit musikalischer Unterstützung anleitete und uns an unsere Grenzen brachte.
Im Nachhinein gab es ein Rundgang durch das Fitnessstudio, in dem wir im Austausch waren von Physiotherapeut zu Trainer, was verschiedenste Übungen an den Trainingsgeräten angeht.
Im großen Ganzen ein anstrengender aber ereignisreicher Tag, auf den wir alle mit guten Erinnerungen und anhaltenden Muskelkater zurückblicken.
Nele Steuck

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- Nancy Pfeifer (Text) | Anja Manzke (Foto)
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Vier Stunden, die nachhallen: Kürzlich verwandelte sich die MAS-Fortbildung in eine Inspira-tionsquelle für den oft hektischen Schulalltag. Unter der Leitung von Referentin Adele Ivanovs begaben sich einige Lehrerinnen auf eine Entdeckungsreise zum Thema Achtsamkeit – ein Begriff, der weit mehr ist als nur ein Trendwort.
Wusstet Ihr eigentlich, was in diesem Wort steckt?
Die „Acht“ in Achtsamkeit erinnert uns daran, achtzugeben. Legt man die Ziffer 8 quer, wird sie zum Unendlichkeitszeichen (∞) – ein schönes Symbol dafür, dass wir im Idealfall immer und überall gut auf uns Acht geben sollten, sowohl privat als auch im Klassenzimmer. Wie Jon Kabat-Zinn, der Begründer des modernen Achtsamkeitstrainings, treffend sagt: „Achtsamkeit bedeutet, auf eine bestimmte Weise aufmerksam zu sein: bewusst, im gegenwärtigen Moment und ohne zu urteilen.“
Vom Autopiloten zum Bewusstsein
Oft rennen wir im „Autopiloten“ durch den Flur. Frau Ivanovs lenkte den Fokus deshalb be-wusst auf die Nichtachtsamkeit. Erst wenn wir merken, wo und wann wir gestresst und un-bewusst reagieren, können wir das Muster durchbrechen. Als Fundament dienten dabei jahr-tausendealte buddhistische Weisheiten und die wissenschaftlichen Ansätze von Kabat-Zinn. Buddha lehrte bereits: „Der Weg liegt nicht im Himmel. Der Weg liegt im Herzen.“ – und genau dort setzte die Fortbildung an.
Praxis pur: Die Macht der „Erlauber“
Keine graue Theorie, sondern echtes Handwerkszeug: In Peer-Groups und Einzelübungen reflektierten wir unsere eigenen Gewohnheiten. Besonders hängen blieb das Konzept der „Erlauber“. Das sind kleine mentale Freiräume, die uns im stressigen Vormittag die offizielle Erlaubnis geben, kurz innezuhalten und tief durchzuatmen.
Unser Fazit: Eine Ressource für alle
Egal ob „alter Hase“ oder Berufseinsteiger – der Nachmittag machte uns allen klar: Acht-samkeit ist eine greifbare Unterstützung, um den Schulalltag ruhevoller zu gestalten. Wenn wir es uns erlauben, innezuhalten, finden wir die Energie, die wir im hektischen Schulalltag oft vermissen.
Unser Dank gilt Frau Ivanovs für den wertvollen Input und Frau Manzke für die Organisation dieser Weiterbildungsreihe.
Nancy Pfeifer
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- Wiegleb, Mathias
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Der (vermutlich😉) letzte Schultag - gern auch mal „Idiotentag“ genannt - der Klassen BG26 am Beruflichen Gymnasium des Staatlichen Berufsschulzentrums Nordhausen markierte einen stimmungsvollen Abschluss der Schulzeit. Mit kreativen Verkleidungen, rituellen Spielen und den traditionellen Streichen sorgten die Schülerinnen und Schüler für gute Laune im ganzen Schulgelände. Trotz der ausgelassenen und teilweise schrillen Aktionen blieb der Respekt gegenüber der Schule und den Lehrkräften stets gewahrt. Danke!
Besonders bemerkenswert war, dass nach dem bunten Treiben alles wieder ordentlich aufgeräumt wurde, was der bunten Truppe ein dickes Lob des Hausmeisters eingebracht hat. So bleibt der Tag hoffentlich als fröhliches Ereignis in Erinnerung.
Bleiben nur noch die paar Abiturprüfungen ...
Viel Erfolg und ein bisschen Glück, wo es sein muss, wünscht das Lehrerteam des SBZ.
M. Wiegleb
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