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Exkursion zum Expertenvortrag „Diagnose Brustkrebs – wie weiter?“

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Am 04. März 2026 hatten wir, die Schülerinnen und Schüler des beruflichen Gymnasiums Gesundheit und Soziales der Klasse BG27G, gemeinsam mit den Auszubildenden der generalistischen Pflegeausbildung im 3. Ausbildungsjahr (GP26A) die Möglichkeit, an einem Expertenvortrag zum Thema „Diagnose Brustkrebs – wie weiter?“ teilzunehmen. Der Vortrag fand im Südharz Klinikum Nordhausen statt und wurde von Dr. med. Tino Eckert, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, gehalten.

Schon zu Beginn wurde deutlich, wie komplex das Krankheitsbild des Mammakarzinoms ist. Dr. Eckert erklärte uns verständlich, wie Brustkrebs entstehen kann, welche Risikofaktoren eine Rolle spielen und welche diagnostischen Schritte notwendig sind, um eine sichere Diagnose zu stellen. Besonders eindrucksvoll war für uns zu sehen, wie viele verschiedene Untersuchungsmethoden zusammenwirken, bevor eine endgültige Diagnose gestellt wird.

Ein zentraler Teil des Vortrags beschäftigte sich mit den heutigen Therapiemöglichkeiten. Dabei wurde deutlich, dass die Behandlung von Brustkrebs aus mehreren Bausteinen bestehen kann – von Operationen über Chemotherapie bis hin zu Hormon- oder Immuntherapien. Für uns war besonders interessant zu erfahren, dass jede Therapie individuell auf die jeweilige Patientin abgestimmt wird.

Sehr eindrucksvoll war auch der Einblick in die Arbeit des Brustzentrums am Südharz Klinikum, das bereits seit vielen Jahren besteht. Dort arbeiten verschiedene Berufsgruppen eng zusammen: Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte, Radiologinnen und Radiologen, Therapeutinnen und Therapeuten sowie weitere Fachbereiche. Diese Interdisziplinarität, die wir im Unterricht oft theoretisch besprechen, konnten wir hier einmal ganz praktisch nachvollziehen. Es wurde deutlich, dass eine erfolgreiche Behandlung nicht nur von einer einzelnen Fachrichtung abhängt, sondern von der Zusammenarbeit vieler unterschiedlicher Professionen.

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Gerade für uns als Schülerinnen und Schüler im Gesundheitsbereich war das besonders spannend. Im Unterricht beschäftigen wir uns unter anderem mit den Themen „Gesundheit und Identität“, „Pathologie der Tumoren“ sowie Prävention und Gesundheitsförderung. Durch den Vortrag konnten wir diese Inhalte mit realen Beispielen aus der Praxis verbinden. Dr. Eckert betonte dabei auch die große Bedeutung von Krebsvorsorgeuntersuchungen, da eine frühzeitige Diagnose die Heilungschancen deutlich verbessern kann.

Am Ende des Vortrags hatten wir noch die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Dabei wurde noch einmal deutlich, wie wichtig neben der medizinischen Behandlung auch der einfühlsame Umgang mit Patientinnen ist, die mit einer Krebsdiagnose konfrontiert sind.

Für uns war diese Exkursion eine sehr wertvolle Erfahrung. Sie hat uns nicht nur fachlich weitergebracht, sondern auch gezeigt, wie wichtig Zusammenarbeit und Kommunikation im Gesundheitswesen sind. Besonders beeindruckend war für uns zu sehen, dass die interdisziplinäre Zusammenarbeit, über die wir im Unterricht sprechen, im klinischen Alltag tatsächlich gelebt wird.

Abschließend möchten wir uns herzlich bei Frau Fahrland und Frau Herzberg bedanken, die diese Exkursion organisiert und uns begleitet haben. Durch ihr Engagement wurde uns diese interessante und praxisnahe Erfahrung ermöglicht.

Schüler:innen der Klasse BG27G

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