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Feierliche Zeugnisübergabe in St. Bonifatius

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Alles Gute und viel Erfolg auf dem privaten und beruflichen Lebensweg wünschen Ihnen

Ihre Lehrerinnen und Lehrer des SBZ Nordhausen

 

Der Ort der feierlichen Zeugnisübergabe an die Absolventinnen der Klasse PH26 hätte kaum passender gewählt werden können: die Kirche St. Bonifatius in Großfurra.

Der heilige Bonifatius gilt als Wegbereiter, Brückenbauer und Erneuerer. Mit Mut, Ausdauer und dem Willen, Menschen Orientierung zu geben, prägte er eine ganze Epoche. Auch unsere angehenden Physiotherapeutinnen stehen am Beginn eines Weges, auf dem sie anderen Menschen helfen, neue Kraft zu gewinnen, Beweglichkeit zurückzuerlangen und Zuversicht zu schöpfen. So verbindet der Name Bonifatius nicht nur einen historischen Kirchenpatron mit dem Ort der Feier, sondern steht zugleich sinnbildlich für den Aufbruch in einen Beruf, der Wissen, Verantwortungsbewusstsein und Menschlichkeit gleichermaßen verlangt.

Nach der Eröffnung durch die Klassenlehrerin, Frau Silva Vanselow, begrüßte Herr Johannes Selle, Mitglied des Gemeindekirchenrates, mit herzlichen Worten die Absolventinnen und deren Gäste in der mehr als 1.000 Jahre alten St.-Bonifatius-Kirche in Großfurra. Er bezeichnete den Erhalt des Abschlusszeugnisses als einen bedeutenden Meilenstein auf dem Weg ins Berufsleben und die Selbstständigkeit. In seinem Grußwort schlug er den Bogen von der Geschichte des Gotteshauses zur Bedeutung christlicher Werte für das gesellschaftliche Zusammenleben. Die Gleichwertigkeit aller Menschen, Fürsorge für Benachteiligte, Bildung sowie die Verantwortung für Mitmenschen und die Schöpfung seien Grundsätze, die bis heute das Zusammenleben prägten. Gerade in einem Beruf wie der Physiotherapie seien Empathie, Verantwortung und die Begegnung mit Menschen von besonderer Bedeutung. Den Absolventinnen und Absolventen wünschte er für ihren weiteren Lebensweg beruflichen Erfolg, erfüllende Begegnungen sowie Frieden, Geborgenheit und Gottes Segen.

In seiner Festrede gratulierte der Schulleiter des SBZ Nordhausen, Herr Martin Drick, den Absolventinnen herzlich zum erfolgreichen Abschluss ihrer dreijährigen Ausbildung zur Physiotherapeutin. Das Abschlusszeugnis sei das sichtbare Ergebnis von Fleiß, Ausdauer und großem persönlichem Einsatz. Rückblickend erinnerte er an den Beginn der Ausbildung mit ihren hohen fachlichen Anforderungen und betonte, dass die Absolventinnen nicht nur umfangreiches medizinisches Wissen erworben, sondern auch gelernt hätten, Menschen mit ihren Händen zu helfen und ihnen neue Beweglichkeit zu ermöglichen. Mit dem Eintritt ins Berufsleben übernehmen sie nun eine große Verantwortung. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stünden Menschen, die Vertrauen in ihre therapeutischen Fähigkeiten setzten. Er rief die angehenden Physiotherapeutinnen dazu auf, sich kontinuierlich weiterzubilden, verantwortungsvoll mit den Patienten und der eigenen Gesundheit umzugehen und die Sinnhaftigkeit ihres Berufes nie aus den Augen zu verlieren. Sein Dank galt den Familien, Freunden und dem Lehrerkollegium, die die Absolventinnen während der Ausbildung unterstützt haben. Für ihren weiteren Berufs- und Lebensweg wünschte er ihnen Erfolg, persönliche Erfüllung und die Freude an einem Beruf, der für die Gesellschaft von großer Bedeutung ist.

Nach der Übergabe der Zeugnisse durch die Klassenlehrerin gemeinsam mit der Fachbereichsleiterin Physiotherapie, Frau Mirka Fleischer, bedankten sich die Absolventinnen mit einem amüsanten Rückblick bei allen, die sie in den vergangenen 3 Jahre begleitet haben und mit denen sie zukünftig ganz besondere Erinnerungen verbinden werden, am SBZ Nordhausen insbesondere Frau Silva Vanselow, Frau Mirka Fleischer, Frau Kristin Krauß, Frau Anja Manzke, Frau Gundula Tippner und Herr Andreas See: „Vielen Dank für alles, was Sie für uns getan haben. Sie sind uns sehr ans Herz gewachsen. Bitte bleiben Sie genauso, wie Sie sind – denn Sie sind ein großartiges Team.“

Unser besonderer Dank gilt Herrn Selle für die Stellung der Kirche als beeindruckenden Veranstaltungsort, Herrn Hörold für die nicht alltägliche musikalische Umrahmung der Veranstaltung an der Orgel, der Familie Ruppert für die die liebevolle Kirchendekoration sowie die Organisation gemeinsam mit Frau Vanselow.

M. Wiegleb
(st. Vertr. d. SL)


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