Die Klasse FO20G reiste kürzlich im Rahmen des sozialwissenschaftlichen Unterrichtes in das Ökumenische Hainich Klinikum nach Mühlhausen. Dieser baulich beeindruckende und weitläufige Komplex gliedert sich in mehrere Kliniken, z. B. für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Neurologie und Forensische Psychiatrie.

Die Gruppen besuchten die Abteilung für Suchtmedizin; die legale Droge Alkohol kostet in Deutschland ca. 70.000 (!) Menschen das Leben. Besonders eindrücklich war eine Führung durch die Forensik, in der Straftäter vom Jugendlichen bis zum älteren Erwachsenen „einsitzen“, d. h. Menschen, die zum Tatzeitpunkt unter einer psychischen Störung litten. Für die Schüler war das eine bedrückende Erfahrung, da die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen so den meisten sicher nur aus dem Fernsehen bekannt sind.

In verschiedenen Heimen des Geländes haben geistig behinderte Bewohner bzw. chronisch psychisch kranke Erwachsene ihr Domizil und werden dort entsprechend ihrer Fähigkeiten gefördert und liebevoll betreut.

Unseren Schülern stehen nach ihrem erfolgreichen Abschluss verschiedene Ausbildungswege offen (z. B. Heilerziehungspfleger, Erzieher etc.), um evtl. auch in Thüringen dem bestehenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. In diesem Klinikum jedenfalls sind die Ausbildungsmöglichkeiten überaus vielfältig ...


SchülerInnen FO20G